Die Idee stammt nicht von mir. Den Grundtenor habe ich dem Magazin des BSNW (unser Verein ist eines der ältesten Mitglieder im BSNW) -- Ausgabe 07/07 entnommen und nachfolgend meine Version -- stark gekürzt zur Ursprungsfassung und leicht abgeändert --
Kennt Ihr Beate Uhse? Ja richtig, die lebt nicht mehr, hat aber eine Ladenkette gleichen Namens hinterlassen. Wisst Ihr noch was 2006 war? Ja richtig, Fußballfieber in ganz Deutschland. Was brauchte man um viel Geld zu verdienen: Richtig, eine gute Idee
Also, 2 neue Vibratormodelle wurden schnell auf den Markt gebracht und 2 schöne Namen für dieses Spielzeug gesucht. Das ging schnell: Der erste hieß „Olli Kahn“ und der zweite „Michael Ballak“. Damit waren natürlich beide nicht einverstanden (verletzte Würde usw.) und vor Gericht einigte man sich schnell: 50.000 € für jeden als Schmerzensgeld. Aber: durch den Medienrummel hatte der Konzern ein Mehrfaches des Schadensersatzes verdient – Thema Nr. 1 zieht halt immer.
Mal einige andere Urteile als Vergleich: Oberschenkelverletzung mit schwerer Weichteilverletzung und plastisch-chirurgischem Eingriff mit bleibenden großen Narben, Sprunggelenksbänderabriss, Abriss der Spina illaca mit andauernden Sitzbeschwerden, 34 Tage Krankenhaus (ohne Nachbehandlung) Minderung der Erwerbsfähigkeit 30%, posttraumatische Belastungsreaktion:
Lt. OLG Nürnberg: 50.000 €
oder:
Missbrauch eines 11-13 jährigen Mädchens in 7 Fällen durch angeheirateten Onkel Lt. OLG Hamm 12.000 DM (6.136 €)
Vergleicht bitte die 3 Urteile und im Gästebuch könnt Ihr mir schreiben, ob diese auch Eurem Gerechtigkeitssinn entsprechen --- meinem irgendwie überhaupt nicht! Wie der Autor des Ursprungsartikels R. Schneider mache auch ich hier einen Vorschlag an den Beate Uhse-Konzern: Zur Zeit meiner Radtour könnt Ihr 11 verschiedene Vibratoren herstellen, jeweils in den Landesfarben der Länder, durch die ich fahre. Ihr dürft sie alle „Erhard Krull“ oder "Regenbogenjimmy" nennen. Die 50.000 Euro überweist bitte auf das Spendenkonto unseres Vereins, Abteilung "Menschen mir einer geistigen Behinderung". Solltet Ihr zusätzlich ein Modell mit den Farben des Freistaates Bayern herstellen, kostet dies das Doppelte. Falls Ihr Lümmeltüten nach mir benennen wollt, meine ich, dass meine Persönlichkeitsrechte in einer Größenordnung von 40.000 € verletzt sind. Auch hierfür wäre eine entsprechende Spende zu entrichten. Die Sätze für andere erotische Spielgeräte könnt Ihr bei mir erfragen. In vielen Fällen müsste ich mich wahrscheinlich erst einmal über Sinn und Verwendungszweck kundig machen. Den Preis nenne ich dann per Mail. Das Konto des gemeinnützigen Behindertensportvereins siehe unten