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In den Monaten nach meiner Radtour habe ich immer mal wieder Vorträge über die interessante Fahrt gehalten und dabei für die Menschen mit einer geistigen Behinderung und einmal für den Schulzoo der Meierfeldschule (größter Schulzoo Europas -- www.herforder-schulzoo.de ) gesammelt.

Der nächste Vortrag ist im November in Oerlinghausern (ein Vortrag in Lemgo evtl. im Oktober ist noch nicht terminiert).

Hier ein Auszug aus dem Programm der VHS-Lippe West zu dem Vortrag "Radtour HF-St. Petersburg":


Kursnummer: U1304OE
Titel: Fahrradtour von Herford nach St. Petersburg
(Benefiz-Tour)
Kursbeginn: 14.11.07
Kursdetails: 1x
Dozent: Krull, Erhard
Veranstaltungsort: Oerlinghausen, Bürgerhaus, Felsenkeller
Kursgebühr: 7,00 €

Termine:
Mi 14.11.2007
(19:00 - 21:15)

Powerpoint-Präsentation der Fahrradtour von Herford nach Russland (St. Petersburg) auf der für geistig Behinderte in Herford Spenden gesammelt wurden.
Inhalte:
1. kurzer Rückblick auf bisherige Radtouren des Vortragenden
2. Benefiztour - Möglichkeit des Spendensammelns vor, während und nach der Tour (hier: für Geistigbehinderte beim Behindertensportverein Herford)
3. Hauptteil: Beschreibung der Radtour mit geschichtlichen Hintergründen (z.B. Christianisierung des Baltikums, Hanse, Konzentrationslager, 2. Weltkrieg).
Ein Großteil der Teilnehmergebühr geht auf Wunsch des Referenten als Spende an die Gesundheits- und Behindertensportgemeinschaft Herford, Abt. geistig Behinderte, da er auf ein Honorar verzichtet.
Anmeldung erbeten bis zum 07.11.





















7 Freunde haben mich bis Magdeburg begleitet. Hier das Foto
vom zentralen Treffpunkt in Detmold.
Hut ab: Eine Frau war auch mit von der Partie! Babs, Du bist
schon klasse!
Stefan (ganz links) wird mich im nächsten Jahr bis Wien oder
Bratislava begleiten.
Harald (2. von links) hat mich bis Magdeburg und ab Danzig begleitet
(2300 km von 3000 km). Harald wird voraussichtlich im nächsten Jahr
nicht mitfahren (oder von Borne nach HF? -- geh' doch noch mal in
Dich).
Wolfgang (3. von links) wird in Österreich, der Slowakei und Teilen
Ungarns mitfahren.
Dierks (4. v.l.) diesjährige Fahrt ist letzte Woche spektakulär zu Ende
gegangen, bevor sie anfing. Er wollte mit Stefan von Hann. Münden
entlang der Werra durch die Rhön fahren. Auf dem Weg zum Bahnhof
musste Stefan einem unachtsamen Fussgänger ausweichen und stürzte.
Der Unterarm (Speiche) ist gebrochen und die Tour war zu Ende,
bevor sie begonnen hatte.
Nächstes Jahr wollen mich Dierk und Stephan im Bereich Rhön bis
ins Altmühltal begleiten. Sie sind in dieser Beziehung aber noch flexibel.
Hanno (4.v.r.) hat sich noch nicht geäußert, aber ich weiß ja, dass er
und seine Anne gerne Rad fahren. Hanno, wie wär's mit den ersten
Etappen entlang der Weser?
Wenn Jörg und Babs die 3 Kinder unterbringen, haben sie sicherlich
auch Lust, mich am ersten Wochenende 2 Etappen zu begleiten.

Ab Budapest habe ich noch keine Mitfahrer und muss wohl 2/3 der
Strecke alleine zurücklegen.





















Erster Abend in Polle - auf der Weserterrasse schmeckt das
Mineralwasser besonders gut.





















Foto: Überquerung der Weichsel





















Foto: Hinweis auf einen "schrecklichen" Campingplatz kurz vor Tallinn





















Foto: Heidelandschaft im Baltikum





















Foto: Gaskammer ehemaliges KZ Stutthof bei Danzig


































Foto: Ofen im Krematorium von Stutthof




























Ankunft in Magdeburg. Im Maritim (400 Gäste)
habe ich um Spenden gebeten. Resultat: 580 €





















Soldatenfriedhof Memel

























Das frühere KZ Sachsenhausen bei Oranienburg (nördlich von Berlin)
habe ich ebenfalls besucht. Die Schilder weisen vor Ort auf den
Todesmarsch zum Kriegsende hin (Räumung des Lagers). Derartige Todesmärsche mit tausenden von Opfern hat es bei Schließung
mehrerer Konzentrationslager gegeben



































Uralte hohle Eiche in Polen, kurz vor der Grenze zur russ. Exklave
Kaliningrad (früher Königsberg)


























Deutscher Soldatenfriedhof (1. Weltkrieg) im Baltikumh

Heute (28.10.) im der Zeitung "Lippischer Wochenanzeiger"

16:07h, Sonntag 28.10.2007

Gebürtiger Oerlinghauser Erhard Krull berichtet von Benefiz-Radtour 2006 nach St. Petersburg:

VHS-Diashow im Bürgerhaus




Oerlinghausen/Herford (rm). Die ersten Vorbereitungen für die im April 2008 startenden Benefiz-Radtour des gebürtigen Oerlinghausers und Landesbeamten Erhard Krull, 1. Vorsitzender der Gemeinnützigen Behindertensportgemeinschaft (GBSG) Herford, laufen bereits. Kriull wird mit seinem Sportrad rund 4.000 Kilometer für den guten Zweck erstrampeln: Seine Benefiz-Tour wird ihn in von den Niederlanden über Herford nach Istanbul führen. Weitere Infos über den Streckenverlauf und Möglichkeiten, die Tour zu unterstützen, sind auf der Homepage regenbogenjimmy.de ersichtlich. Der Anfang des Jahres mit dem Bürgerpreis des Kreises Herford augezeichneten Krull sammelt Sponsorengelder für die Abteilung "Sportler mit einer geistigen Behinderung" des Herforder Behindertensportvereins (GBSG).

In den letzten acht Wochen sind Spendengelder und Gelder von zwei Stiftungen in einer Größenordnung von rund 10.000 Euro zugesagt worden. Das "Traumauto" von Erhard Krull, ein Behindertenfahrzeug mit Rollilift, kostet neu 51.500 Euro. "Wir haben aber auch ein Angebot über ein gebrauchtes Fahrzeug vorliegen. Dieses kostet in etwa die Hälfte", so Krull. Darüber hinaus benötigt die GBSGer Verein einen gebrauchten Pkw. Damit könnten die Kosten für die derzeit eingesetzten Leihfahrzeuge eingespart werden. Nachdem der Verein bereits 2006 eins der beiden Behindertenfahrzeuge aus finanziellen Gründen verkaufen musste, sieht sich die GBSG gezwungen,
regelmäßig ein Behindertenfahrzeug zu mieten.

Für die im April beginnende Benefiz-Tour nach Istanbul hat Erhard Krull bereits ordentlich vorgelegt: Bis jetzt sind 18 Einzel-Etappen von insgesamt 47 verkauft. Die Erlöse der ersten beiden Etappen kommen dem Neubau eines
Kinderheimes im litauischen Trakai zugute. Einzelheiten siehe Homepage – Link „Archiv“ – Radeln
für Kinderheim I und II). Trakai ist die Partnerstadt von Borne (NL) und Rheine. Das ist auch der Grund, weshalb
Krull nächstes Jahr ausnahmsweise mal nicht von Herford aus losfährt, sondern von Borne über Rheine nach Herford. Alle übrigen Spendengelder ab der dritten Etappe sind für die GBSG Herford bestimmt.

Am Mittwoch, 14. November, 19 Uhr, lädt die Volkshochschule Lippe-West zu einem Lichtbildervortrag in das Bürgerhaus Oerlinghausen ein: Im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation wird Erhard Krull über seine Benefiztour 2006 berichten. Die „Hansetour“ führte den Beamten über 3.000 Kilometer von Herford nach St. Petersburg. Neben Eindrücken seiner Reise versucht der Herforder "Bürger des Jahres" einige geschichtliche Hintergründe (Christianisierung des Baltikums, Hanse, Drittes Reich) anzusprechen. Darüber hinaus wird Krull kurz über die Möglichkeiten des Sammelns von Spendengeldern referieren. Der Abend wird musikalisch begleitet von dem Nachwuchstalent Ben Schubert aus Bünde (www.benschubert.de), dessen erste CD vor sechs Wochen veröffentlicht wurde und sich nach eigenen Angaben "besser als erwartet" verkauft. Ben ist aktives Mitglied der Selbsthilfegruppe FAS-OWL (fasworld-owl.de) und wird Erhard Krull in den nächsten Monaten bei einigen Benefizveranstaltungen unterstützen. Krull verzichtet auf das sonst übliche Honorar der Volkshochschule, die deshalb 70 Prozent der Einnahmen aus dem Eintrittskartenverkauf (sieben Euro) der GBSG Herford zur Verfügung stellt. Die VHS Lippe-West bittet um Anmeldung bis zum 7. November in ihrer Geschäftsstelle Lage unter Telefon (05232)-9550-0 oder Fax (05232)-9550-5.




rainer.mueller


Am 14.11. ist der vorläufig letzte Vortrag zur Russlandreise gelaufen Es war ein stimmungsvoller Abend. Ben wusste zu begeistern.
Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass der Petersburgfahrer Engelbert Nagelschmidt und seine Gattin extra aus Rheine angereist waren, um der Veranstaltung beizuwohnen.
Die etwa 25 Zuchauer brachten über 110 Euro in die Kasse des Vereins und darüber hinaus hat es mir super viel Spaß gemacht.
Das Gewölbe im Felsenkeller hat schon was!