Am Ende eines Spiels kommen der König, die Dame und der Bauer in die gleiche Schachtel.
aus NW
Der Tod des Obdachlosen Heinz G.
73-Jähriger verbrachte die letzte
Nacht seines Lebens auf einem Abluftrost
Bielefeld. Heinz Grohmann lebt nicht mehr. Aber er gehört nicht zu den
Menschen, die in Todesanzeigen oder Nachrufen gewürdigt werden. Heinz Grohmann
war das, was der Volksmund gemeinhin verächtlich als Landstreicher oder Penner
bezeichnet. Er wurde 73 Jahre alt. Sein Tod war genauso geheimnisumwittert wie
sein Leben.
Heinz Grohmann starb an einem Freitagabend im St. Franziskus-Hospital.
Auf dem Totenschein wird ihm ein natürlicher Tod, wahrscheinlich nach einer
Lungenembolie, bescheinigt. Die genaue Todesursache hätte sich nur durch eine
Autopsie der Leiche zweifelsfrei klären lassen. Aber dafür bestand nach
Einschätzung von Staatsanwaltschaft und Kripo keine Veranlassung.
Das sieht Margret J. anders. Die 52-jährige Lehrerin ist möglicherweise
der einzige Mensch, der so etwas wie einen Draht zu Heinz Grohmann hatte, den
sie „meinen Obdachlosen“, nennt. Denn seinen Namen erfuhr sie erst nach seinem
Tod.
Diese ungewöhnliche Freundschaft kam eher zufällig zustande. Wenn
Margret J. mit ihrem Hund Luca in der Grünanlage zwischen Schüco-Arena, Gertrud
Bäumer-Schule und Max-Planck-Gymnasium Gassi ging, kam sie immer an Grohmanns
Nachtlager vorbei. Dabei handelte es sich um den Abdeckrost eines
Abluftschachtes des Fernheizungsnetzes der Stadtwerke.
Diese Schlafstätte war zwar im Wortsinn eisenhart, hatte aber für ihn
den unschätzbaren Vorteil, dass die aufsteigende Warmluft sein Erfrieren bei
Minusgraden verhinderte.
Vor etwa zwei Jahren stibitzte Hund Luca dem Obdachlosen ein trockenes
Brötchen. Margret J. war das furchtbar peinlich. Zur Wiedergutmachung schenkte
sie ihm eine ausgediente warme Decke und schloss ihn in ihr Herz.
„Er hat da quasi gewohnt, er war ein kleiner, alter Mann, der immer
höflich und freundlich war, auch wenn er betrunken war“, erzählt Margret J. und
fügt hinzu: „Das war er eigentlich abends immer.“ Während andere Menschen
naserümpfend an „dem Penner“ vorbei gingen, kümmerte sich die Lehrerin rührend
um ihn.
Sie brachte ihm ab und zu etwas zu Essen vorbei oder eine wasserdichte
Plane. Zu Weihnachten gab es Geschenke, „und wenn es furchtbar kalt war, habe
ich dem Schlafenden auch schon mal das Mützchen tiefer ins Gesicht gezogen“, so
die Lehrerin.
An jenem Donnerstagabend, der Grohmanns letzter sein sollte, kam Margret
J. mit Luca gegen 23.40 Uhr an dem Nachtlager vorbei. „Da stimmte etwas nicht“,
sagt sie, da stiegen komische Dämpfe aus dem Schacht, ich hab mir richtig Sorgen
um meinen Obdachlosen gemacht“. Aber da Grohmann „friedlich schnarchte“, ging
sie wieder heim. Von dort rief sie allerdings doch noch die Polizei an und bat,
doch einmal nach dem Rechten zu sehen. Am Freitagmorgen um 6.45 Uhr schaute
Margret J. erneut nach dem Mann. Er sei kaum wachzukriegen gewesen“, berichtet
sie, erst mit Hilfe des Hausmeisters sei es gelungen, ihn zu wecken. „Seitdem
habe ich ihn nicht mehr gesehen“, sagt sie.
Seitdem ist viel geschehen, wie Recherchen dieser Zeitung ergaben. Als
Margret J. gegangen war, hat der Hausmeister eine Funkstreife gerufen. Die
Beamten nahmen Grohmann mit und steckten ihn in eine Ausnüchterungszelle des
Polizeigewahrsams. „Dort klagte er nach einiger Zeit über Atemnot“, teilte
Polizeisprecher Martin Schultz mit.
Nach Rücksprache mit dem Polizeiarzt und dem Gesundheitsamt wurde der
73-Jährige mit dem Rettungswagen ins St. Franziskus-Hospital gebracht. Dort ging
es ihm zunächst etwas besser, bis er dann am Abend, gegen 20 Uhr, plötzlich tot
in seinem Krankenzimmer gefunden wurde.
„Margret J.’s böser Verdacht, die vermeintlichen „giftigen Dämpfe“
könnten etwas mit Grohmanns Tod zu tun haben, sollte sich nicht bestätigen. Nach
Auskunft der Stadtwerke schlief der 73-Jährige über einer Druckerhöhungsstation
des Fernwärmenetzes. „Da gibt es keinerlei Substanzen, die in irgendeiner Form
gesundheitsschädlich sein könnten“, so Stadtwerkesprecherin Birgit Jahnke, „da
fließt lediglich heißes Wasser durch die Rohre“.
Fest steht hingegen, dass Grohmanns Lunge offenbar erheblich
vorgeschädigt war. Es wird vermutet, dass er einen Tumor hatte. „Die Ärzte haben
ihm zwei Liter Flüssigkeit aus der Lunge gepumpt“, hat Polizeisprecher Martin
Schultz erfahren.
Margret J. hat in den vergangenen zwei Jahren immer wieder mit Heinz
Grohmann gesprochen. Wirklich kennengelernt hat sie ihn nie. „Er hat aus seinem
Leben ein Geheimnis gemacht“, sagt sie. So hat sie nicht gewusst, dass Grohmann
bis in die 70er Jahre ein ganz normales, bürgerliches Leben geführt hat,
verheiratet war und drei Kinder großgezogen hat. Einer seiner Söhne, der heute
54 Jahre alt ist, sagt: „Vater hat sich bewusst für dieses Leben auf der Straße
entschieden, wir haben immer wieder versucht, ihm zu helfen, aber er wollte
nicht“.
Und irgendwie scheint der Sohn trotz allem auch ein wenig stolz auf den
Vater zu sein: „Er hat nie einen Cent staatlicher Unterstützung kassiert“,
sondern immer von der Rente gelebt, die er sich selbst erarbeitet hat“. Als
Grohmann starb, hatte er noch 450 Euro in der Tasche.
Neue Westfälische Herforder Kreisanzeiger, Freitag 23. März
2007
aus Herforder Wochenanzeiger:
12:00h, Freitag 23.03.2007 Ausstellungseröffnung durch
Bruno Wollbrink:
"Jeder Mensch braucht ein Wohnung - Eine Bank ist kein
Zuhause"
Herford. Am kommenden Mittwoch, 28. März, wird im Rathaus
eine Ausstellung der Initiatoren Stadt Herford und Ev. Diakoniestiftung Herford
durch Bruno Wollbrink eröffnet. Das Thema der Ausstellung ist, wie auch schon
die Postkartenaktion der Ev. Diakoniestiftung, “Jeder Mensch braucht ein Wohnung
- Eine Bank ist kein Zuhause.” Die Ausstellung ist wiederum im Kontext mit
dem städt. Projekt “Aufbau eines trägerübergreifenden Gesamthilfesystems für von
Wohnungslosigkeit bedrohte und betroffene Haushalte in Herford” zu sehen.
Langfristiges Ziel dieses Projektes ist ein “Stadt ohne Obdach”. Die
Ausstellung soll die besondere Problematik der Wohnungslosigkeit noch einmal
einem breiteren Publikum näher bringen. Für die Bilderaktion haben sich
prominente Bürger der Stadt Herford, ehemals und noch wohnungslose Menschen,
sowie die Kooperationspartner des Projektes “Stadt ohne Obdach” ablichten
lassen. Insgesamt 21 Bilder sollen in der Ausstellung gezeigt werden. Die
Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Generationen, Familie,
Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Sachzuwendung zur
Durchführung einer Ausstellung).
HERFORDER TAFEL E.V.
Anschrift: Mindener Straße 108
32049
Herford
Kontaktperson:
Barbara
Beckmann,
􀀋 05221/71494
Öffnungszeiten:
dienstags von 14.00 –16.00
Uhr
für Seniorinnen und
Senioren
freitags von 14.00 – 16.00
Uhr
für Familien und
Alleinstehende
Die Herforder Tafel e.V., die 2004 als gemeinnütziger Verein gegründet
wurde, macht es sich zur Aufgabe, Lebensmittel,
die aus unterschiedlichen
Gründen nicht mehr verkauft werden, an hilfsbedürftige Menschen aus
dem
Kreis Herford zu
verteilen.
Die Herforder Tafel e.V. erhält solche hygienisch einwandfreien
Lebensmittel von
• Bäckereinen, Gemüsehändlern,
Lebensmittelgeschäften,
Getränke- ,Supermärkten,
Lebensmittelherstellern, Großmärkten
und gibt sich weiter an alle
Menschen mit geringem Einkommen, z.B.
• Arbeitslose (ALG und ALG II),
Geringverdienende
• Sozialhilfeempfängerinnen (Sozialgeld und
Grundsicherung)
• Wohnungslose, Rentnerinnen,
Alleinerziehende
• Menschen, die sich vorübergehend in einer schwierigen
finanziellen Situation befinden
Kommen Sie zu uns –
wir helfen Ihnen mit Lebensmitteln
Um zu gewährleisten, dass
wir nur wirklich Bedürftige unterstützen bitten wir Sie, einen Nachweis über ihr
Einkommen
mitzubringen, wie z.B.
Bescheide über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und
Grundsicherung
oder Rente – oder führen Sie
ein vertrauliches Gespräch mit uns, wenn Sie sich in einer Notlage befinden
oder
Sie sich aus
gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sehen, unseren Laden
aufzusuchen.
Wir freuen uns über jede
helfende Hand, die Lebensmittel abholt, sortiert und an die Bedürftigen im Kreis
Herford
weiterleitet.
Wer unterstützt die
Herforder Tafel e.V.
noch?
Kaufhäuser, Tankstellen,
Automobilhändler, sowie auch andere Unternehmen und
Privatpersonen.
Wir brauchen auch die
finanzielle Unterstützung für Benzin, Wartung, Reparaturkosten, Telefonkosten,
Briefmarken,
Miete, Heizung, Strom etc.
–
Sie erhalten eine abzugsfähige Spendenbescheinigung.
aus NW von heute
Weniger Obdachlose auf Herfords
Straßen
Tafel und Mittagstisch suchen Helfer und Platz
Herford. Zwei Themen ließen bei den Mitgliedern des Sozialausschusses
der Stadt Herford am Dienstagabend im Bürgerzentrum Haus unter den Linden sowohl
Freude als auch Grund zum Nachdenken aufkommen. Auf der einen Seite ist die Zahl
der Obdachlosen in Herford gesunken, andererseits verzeichnen die Herforder
Tafel und der Mittagstisch Zuwächse bei den Bedürftigen.
Die Unterstützung mit Lebensmitteln, unter anderem durch örtliche
Großmärkte, laufe aber auch so gut, dass es den beiden ehrenamtlichen
Einrichtungen sogar an Lager- und Kühlmöglichkeiten mangele, erklärte Klaus
Plaszczek, stellvertretender Vorsitzender des Sozialausschusses von der
CDU-Fraktion.
„In der Woche nehmen täglich etwa 40 bis 50 Personen das Angebot an. An
den Wochenenden kommen etwa 80 Bedürftige an die Ausgabestellen.“ Die, die nicht
selbst kommen können, werden über einen Lieferservice der Tafel versorgt, zu dem
laut Plaszczek etwa acht oder neun Fahrer mit Lieferwagen gehören. Und gerade in
diesem Bereich mangele es an ehrenamtlichen Personal. Oft sind es Hartz
IV-Empfänger, die die Lieferung der Lebensmittel übernommen haben. „Wenn diese
Helfer dann einen Ein-Euro-Job annehmen müssen, fallen sie natürlich weg.“
15 von 22 Obdachlosen seien in den vergangenen Monaten wieder in einer
festen Wohnung untergekommen. Die Stadt Herford habe dabei zu viele
Möglichkeiten in einem erfolgreichen Konzept ausgeschöpft, als dass man sie alle
nennen könnte, so Plaszczek. Allerdings dürfe man trotz dieses Erfolges nicht
das Ziel „Stadt ohne Obdach“ aus den Augen verlieren, zumal es bei den
Obdachlosen auch eine gewisse Fluktuation gebe. Immer häufiger seien es
Jugendliche, die auf der Straße leben.
„Man möge endlich vorankommen“, war die einhellige Meinung der
Ausschussmitglieder hinsichtlich des Themas „Sport- und Freizeitpark im Kleinen
Feld“. Sachstand ist hier, dass ein Haushaltsrest aus 2006 in Höhe von 235.000
Euro für die Umsetzung des ersten Bauabschnitts zur Verfügung steht. Davon soll
eine Streetballanlage, zwei Kleinspielfelder und die Dränierung der Wiese am
Mobilheim finanziert werden. Dieses Projekt soll künftig durch städtische und
Drittmittel getragen werden. Im Herforder Haushalt sind dafür pro Jahr 30.000
Euro vorgesehen.
Neue Westfälische Herforder Kreisanzeiger, Donnerstag 08.
März 2007
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Der Tafelgedanke
Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot – und dennoch gibt es
Lebensmittel im Überfluß. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich – mit
ehrenamtlichen Helfern, für die Bedürftigen Ihrer Stadt. Das Ziel der Tafeln ist
es, daß alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozeß
nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Die Tafeln
helfen so diesen Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und geben ihnen
dadurch Motivation für die Zukunft
Das Tafelkonzept
„Jeder gibt , was er kann“. Nach diesem Leitspruch engagieren sich örtliche
Bäckereien und Wochenmärkte, Supermarktketten, Kfz-Mechaniker, Grafiker,
Automobilhersteller, Beratungsunternehmen... Viele Helfer spenden ihre Freizeit
für die Idee. Ein paar Stunden am Tag, in der Woche, im Monat – so wie es die
persönlichen Möglichkeiten zulassen. Rund 25.000 Menschen engagieren sich als
ehrenamtliche Tafelhelfer mit ihrer Zeit.
Die gesammelten Lebensmittel werden weitergereicht an bedürftige Personen.
Direkt durch Lebensmittelausgaben an Bedürftige – oder indirekt, indem
Einrichtungen beliefert werden, die Essen an bedürftige Menschen ausgegeben. Die
Abgabe der Lebensmittel erfolgt kostenlos oder gegen einen symbolischen
Betrag.
Die Tafelgrundsätze
Präambel
Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot – und doch gibt es Lebensmittel
im Überfluss. Die Tafeln in Deutschland bemühen sich hier um einen
Ausgleich. Ziel der Tafeln ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel,
die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Menschen in Not
zu verteilen.
Grundsatz 1 Die Tafeln sammeln überschüssige Lebensmittel, die nach den gesetzlichen
Bestimmungen noch verwertbar sind, und geben diese an Bedürftige ab.
Durchführungsbestimmung
Die Tafeln können auch Artikel des täglichen Bedarfs ausgeben. Der
Schwerpunkt muss auf dem Einsammeln und Ausgeben von Lebensmitteln liegen.
Die Abgabe erfolgt unentgeltlich oder gegen einen geringen Kostenbeitrag,
wie z.B. eine Münze pro Haushalt und Ausgabe. Die Ermittlung der
Bedürftigkeit orientiert sich an der Abgabenordnung § 53 unter Berücksichtigung
der örtlichen Gegebenheiten und wird von jeder Tafel individuell festgelegt.
Die Abgabe der Lebensmittel erfolgt unter Beachtung der
Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) und des Infektionsschutzgesetzes.
Grundsatz 2
Die Arbeit der Tafeln ist ehrenamtlich und kann – wenn möglich und notwendig
– unterstützt werden durch verschieden finanzierte und geförderte
Mitarbeiter.
Grundsatz 3
Die Arbeit der Tafeln wird durch Spender und Sponsoren
unterstützt.
Grundsatz 4
Die Tafeln arbeiten unabhängig von politischen Parteien und Konfessionen.
Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen.
Grundsatz 5
Der Name 'Tafel' ist als eingetragenes Markenzeichen durch den Bundesverband
Deutsche Tafel e.V. rechtlich geschützt.
Durchführungsbestimmung
Die Bezeichnung des Vereins oder des Projekts ist grundsätzlich der
vorangestellte Ortsname in Verbindung mit dem Namen 'Tafel' und ggf. e.V., z.B.
Berliner Tafel e.V. Tafeln in Trägerschaft dürfen die Bezeichnung des
Trägers als Zusatzinformation verwenden. Davon abweichende Bezeichnungen
bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Bundesverbands Deutsche Tafel e.V.Der
Name 'Tafel' ist schriftlich beim Bundesverband Deutsche Tafel e.V. zu
beantragen und wird ausschließlich an juristische Personen für konkrete
Tafelprojekte vergeben. Das Logo des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V.
sollte von der lokalen Tafel in Form und Farbe ohne jede Veränderung übernommen
werden.
Grundsatz 6
Die Arbeit der Tafeln steht überwiegend im lokalen Bezug. Die Tafeln
respektieren den Gebietsschutz, ohne miteinander zu konkurrieren.
Durchführungsbestimmung
Bei Unstimmigkeiten in der regionalen Tafelarbeit, z. B. bei
Tafelneugründungen oder bei bereits bestehenden Tafeln, sollte vorrangig eine
einvernehmliche Lösung im Interesse der Bedürftigen vor Ort angestrebt werden.
Ist dies nicht möglich, sind die zuständigen Ländervertreter hinzuzuziehen.
Die Tafeln tauschen regional und überregional Informationen und Erfahrungen
aus. Die Tafeln helfen einander mit dem Ziel, die lokale Tafelarbeit
wirkungsvoll zu unterstützen.
Grundsatz 7
Die Tafelgrundsätze des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. sind Leitlinien
zur Arbeit der Tafeln in Deutschland. Die Tafel erklärt durch ihre
Unterschrift die Anerkennung und Einhaltung der Tafelgrundsätze.
Grundsatz 8
Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. achtet auf die Einhaltung der
Tafelgrundsätze. Bei Nichteinhaltung der Tafelgrundsätze beantragt der
Bundesverband in Abstimmung mit dem zuständigen Ländervertreter ein Verfahren
zur Aberkennung des Namens 'Tafel' und gegebenenfalls ein Verfahren zum
Ausschluss aus dem Verein Deutsche Tafel e.V.