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Benefiztour 2009
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Benefiztour 2008
Infos Etappe ab HF (18.4.08)
Noch 85 Std. bis zum Start
noch 15 Std. bis zum Start
16.4.08: Borne - Rheine
17.4.08: Rheine-Bi-HF
18.4.08: HF-Boderwerder
19.4.08: nach Hann. Münden
20.4.08: Fuldatal
21.4.08 Röhn
22.4.08 Neustadt-Bamberg
23.4.08 Bamberg-Nürnberg
24.4.08 Nürnberg-Donau
25.4.08 1000 km geschafft
26.4.08 Passau ist erreicht
Kartenmaterial ab Passau
27.4.08 Oberöstereich
28.4.08 Mostviertel-Wachau
Spuren der Nibelungensage
29.4.08 Wien und Bratislava
30.4.08 Ungarn ist erreicht
1.5.08 Maikäferplage uvm
2.5.08 im Herzen Ungarns
3.5.2008
4.5.08 ich habe gelernt
5.5.08 Vukovar
6.5.08 Vukovar-Ilok
Die Flagge Tibets
7.5.08 in Serbien
8.5.08 in Serbien
9.5.08 in Serbien
10.5.08 in Serbien
11.5.08 in Serbien_Rumaenien
12.5.08 Rumaenien_Bulgarien
13.5.08 in Bulgarien
14.5.08 Mein Koerper streikt
15.5.08 Kurzetappe
16.05.08 Bulg. Freundschaft
Diebstahlsicherung
17.05.08 ein heißer Tag
18.5.08 Donau adieu
19.5.08 Richtung Schwarzmeer
20.5.08 Schwarzmeer erreicht
21.5.08 Pause am Meer
22.5.08 Gedanken
23.5.08 Ich ein Dieb?
24.5.08 Nessebar
25.5.08 Traverso
26.5.08 Karl, haelt das Rad?
27.5.08 nichts darf passieren
28.05.08 Kruuuul Flasche leer
29.05.08  gesund angekommen!!
02.06.08 nie wieder Germanwings
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Einen Tag frueher als geplant geht es weiter nach Ungarn.
Wenn ich rechts der Donau fahre, erreiche ich Ungarn schon nach wenigen Kilometern.
Die Pause von einem Tag verschiebe ich und fahre dafuer lieber die naechsten Tage etwas weniger als geplant.
Da ich praktisch von morgens bis abends unterwegs bin, habe ich kaum die Moeglichkeit, jeden Tag zu berichten.
also.... keine Sorgen machen,falls Ihr mal 3 oder 4 Tage nichts von mir hoert.
Spaetestens in Budapest bin ich wieder online und berichte ueber die vergangenen Etappen, also spaetestens am Wochenende.
Fotos werden am ersten kompletten Ruhetag nachgereicht.

In der „Kleinen Ungarischen Tiefebene“
In Bratislava habe ich noch kurz die Altstadt besichtigt, bevor es um 13 Uhr über die Donaubrücke Richtung Ungarn ging.
Am Kraftwerk (großer Stausee) habe ich mich das erste Mal verfahren. Das war eigene Blödheit, weil ich mal wieder nicht genau auf die Karte geschaut hatte. Direkt danach habe ich mich das zweite Mal verfahren. Hier lag es eher an einem fehlenden Wegweiser. Diese sind in Grenznähe teilweise an Telefonmasten angemalt und schlecht erkennbar.
Aus dem Radweg war für mich keine Grenze mehr erkennbar. Auf einmal war ich in Ungarn, ohne es bemerkt zu haben. Schengen macht’s möglich.
Das Foto mit der wehenden Tibet-Flagge habe ich vor einem Rapsfeld in Grenznähe gemacht.




 

In der Nähe von Dunakiliti gibt es eine riesige Gänsefarm.
Obwohl ich alles andere als ein Vegetarier bin, hier einmal kurz zur Erinnerung.
Auf qualvolle Art werden die Tiere immer und immer wieder mit Mais vollgestopft. Aus den überdimensionierten Lebern werde die ja so wohlschmeckenden Pasteten gemacht.


Ich bin heute bis kurz vor Györ gefahren. Es herrscht immer noch starker Gegenwind (der muss letzte Nacht wohl auf Süd gedreht haben). Es ist schon Kampf für mich, einen Schnitt von gut 15 km/h zu halten.
Meine Erdkunde-Lehrer sollen ihr Geld zurückgeben – die haben damals von einer vorherrschend westlichen Windrichtung gesprochen.
Ankunft: 20 Uhr (90 km, davon ca. 15 Umwegkilometer)
Wetter: bewölkt, kaum Sonne – aber trocken – so knapp 20 Grad – ständig frischer Gegenwind
Ich habe hier direkt an der Hauptstraße einen netten Gasthof gefunden. Das Zimmer ist einfach, aber sauber. Dusche und WC gehören auch dazu. Ü/F für 18 Euro ist ein fairer Preis.
Das Abendessen ist gut. Wiener Schnitzel (das waren 2 große) mit Pommes und Salat, dazu 3 halbe Liter Bier für insgesamt knapp 10 Euro ist preiswert und gut.
Bei Györ hat es eine große Schlacht zwischen Napoleon und den Habsburgern gegeben.
Das folgende Foto zeigt ein Denkmal, welches eine polnische Offiziersfrau für ihren gefallenen Mann errichten ließ (1809).

Foto folgt


oben: Brunnen auf der Schüttinsel

Die Tour geht größtenteils über die sog. „Schüttinsel“. Dieser weiträumige Bereich wurde Mitte der 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts von einer fürchterlichen Überschwemmung heimgesucht. Viele Häuser stammen deshalb aus der Zeit nach dieser Katastropfe.