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In der litauischen Stadt Trakai soll ein neues Kinderheim errichtet werden.
Trakai ist Partnerstadt u.a. von Bernburg, Rheine und Borne (NL).

Ich habe mich bereits 2* in geringem Umfang für Spenden eingesetzt und möchte dies in den nächsten 18 Monaten intensivieren und zwar mit der Benefizrikscha.

Einen Haken hat meine Unterstützung allerdings.
Sie ist zweckgebunden für eine behindertengerechte Einrichtung des Kinderheims und soweit möglich, insbesondere für FAS-Heimkinder.

Falls Freunde aus Rheine diesen Text lesen, möchte ich Euch bitten, einiges zu den Partnerschaftsprojekten in Trakai zu schreiben und mir zukommen zu lassen, damit ich diese Seite immer auf dem aktuellen Stand habe.

Der Neubau des Kinderheims wird meines Wissens auch von der deutschen CARITAS unterstützt.


Zitat:
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.


Städtepartnerschaftsverein Rheine e. V.  - Wir helfen Kindern in  Trakai

Die Stadt Rheine ist seit 1996 partnerschaftlich mit der litauischen Stadt Trakai verbunden. Trakai ist mit seiner Inselburg als mittelalterliche Hauptstadt Litauens und in unmittelbarer Nähe zur heutigen Landeshauptstadt Vilnius ein bedeutender touristischer Ort im Baltikum.

Rheinenser und Rheinenserinnen haben gemeinsam mit ihren Städtepartnern aus der niederländischen Stadt Borne und aus der Stadt Bernburg in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren in Trakai ein Jugendbegegnungszentrum, ein Altenzentrum und eine Behindertenwerkstatt gefördert. Aktuell unterstützt dieses Netzwerk europäischer Städte den Bau eines Familien- und Kinderhilfezentrums in Trakai.

Schon seit Mitte der 90er Jahre unterstützte man die Kinder im alten Kinderheim mit Bekleidungs-, Sach- und Geldspenden. Systematischer ging man die Hilfe an, als man zum Jahrtausendbeginn feststellte, das in Litauen die Zahl der Heimkinder im Verhältnis zu westeuropäischen Ländern deutlich über dem Durchschnitt lag.

Sozialplaner, Sozialarbeiter, Kinderheimleiter u.a. aus den Partnerstädten Rheine, Bernburg und Borne entwickelten mit Partnern aus Trakai in den Jahren 2001/2002 eine „Kinder-, Jugend- und Familienhilfeplanung" für Trakai. Die Kernaussage dieser Planung lautet: Durch ambulante Hilfen für Familien die Heimkinderzahl senken!“

Auf der Basis dieser Planung entwickelte die Sozia lverwaltung Trakais jetzt ein „Familien- und Kinderhilfezentrum", das aktuell im Mittelpunkt der sozialen Hilfe steht.

Das Familien- und Kinderhilfezentrum soll bis zu 48 Kindern einen Heimplatz bieten. Zudem sind Wohn- und Betreungsmöglichkeiten für „jugendliche Mütter mit behinderten Kleinkindern" und für „Mütter und Kinder mit Gewalt- und Suchterfahrung in ihren Familien" vorgesehen. Erweitert werden diese Maßnahmen  durch psychologische, pädagogische, rechtliche und soziale Hilfeleistungen.

Dazu zählen auch Hilfen für FAS- Kinder, die aufgrund der Alkoholsucht ihrer Mütter während der Schwangerschaft gesundheitlich schwer geschädigt wurden und nun einer speziellen Fürsorge bedürfen. Gerade für diesen Personenkreis  ist jede Unterstützung ein Schritt zu einem menschenwürdigen Dasein. 

Die Rajon Trakai erwartet für dieses rd. 3Mio € - Projekt Strukturfördermittel der EU. Die Entscheidung wird im Herbst 2008 erwartet. Die Aussichten dafür sind aufgrund intensiver Vorarbeit gut!

Die Partnerstädte haben zugesagt, vor allem bei der Inneneinrichtung des neuen Familien- und Kinderhilfezentrums  zu helfen, weil diese von der EU-Förderung ausgeschlossen ist.

Dafür setzen wir uns zusammen mit unseren Partnern ein und für diese Zwecke werden  die Spenden  in Trakai  verwendet.