08:32h, Sonntag 02.03.2008 (Wochenanzeiger) Neue Diskussionen um die Friedhofsbrücke:
Behindertengerechte Wege und Brücken sind zu teuer
Herford. Der Ratsherr Norbert Linke(CDU) fordert, die Friedhofsbrücke nicht zu bauen. Der sozialpolitische Sprecher der FDP, Günther Klempnauer nimmt dazu kritisch Stellung: "Der Neubau der Friedhofsbrücke ist zwingend und jedes Argument des CDU-Ratsherren zeigt deutlich seine Unkenntnis der Realität. Natürlich sind 800.000 Euro Steuergelder eine beachtliche Summe, doch die darin enthaltenen Mehrkosten gehen einzig und allein zu Lasten seiner Parteifreunde. Es darf nicht vergessen werden, dass der Ersatz der maroden Brücke bereits im Haushalt des Jahres 2002 vorgesehen war und die CDU-Alleinherrschaft unter Bürgermeister Gabriel mit dem Doppelhaushalt 2003/2004 klammheimlich diese Position aus dem Haushalt gestrichen hat, um vor der Wahl mit positiven Zahlen glänzen zu können. Wäre damals bürgerfreundlich gehandelt worden, wäre diese Notwendigkeit längst und erheblich preiswerter umgesetzt und das lange Provisorium einer vermeidbaren Behelfsbrücke hätte vermieden werden können". meint der Liberale, der die FDP im Sozialausschuss vertritt. "Wenn Herr Linke falsch vorrechnet, dass diese 75 Meter Abkürzung den steuerzahlenden Bürgern pro Meter 12.000 Euro kosten, so ist das in etwa der gleiche Meterpreis wie beim Steg am Wall, der nicht zur Abkürzung dient. Hier ist der Betrag auch darauf zurückzuführen, dass dieser Luxus, wenn schon gegen den Bürgerwillen umgesetzt, zumindestens behindertengerecht gebaut wird". stellt Klempnauer fest. "Frau Müller (CDU) lobt, dass durch Wallausbau und Aussichtsmöglichkeit auf dem Steg, die älteren Mitbürger mit ihrer Gehhilfe den Spaziergang über den Wall genießen können. Ihr Ratskollege aber erschwert den Behinderten den Weg zum Friedhof und mutet Ihnen mehr als einen halben Kilometer Umweg zu. Behindertengerechter Ausbau ist eine Verpflichtung aller Politiker gegenüber den Mitmenschen, die durch ihre Gebrechen benachteiligt sind. Auch die CDU ist gut beraten, hier keine Unterschiede zu machen"
Mit dem Begriff Hospiz verbinden wir seit der Antike Herbergen, in
denen Reisenden Gastfreundschaft, Geborgenheit, Hilfe und Pflege zuteil
wurden.
Die moderne Hospizbewegung übernimmt diese Tradition:
Sie bietet sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Lebensbeistand und
Begleitung an - auch über den Tod hinaus.
Hospizarbeit orientiert sich an christlichen Wertvorstellungen, ist aber
unabhängig von konfessioneller Zugehörigkeit und offen für jeden Menschen.
Hospizaufgaben sind auch:
Einführung, Ausbildung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter in den
Hospizdienst
Öffentlichkeitsarbeit durch Vorträge und Veranstaltungen, um in der
Bevölkerung das Bewußtsein für Krankheit, Sterben, Tod und Trauer zu wecken. Hospizbewegung Herford e.V., Auf der Freiheit 13, 32052
Herford, Tel.: 05221/55105, Fax: 05221/998718 Spendenkonto: 104 006 978,
BLZ: 494 501 20, Sparkasse Herford
Auf der
Freiheit 25 32052
Herford Tel.:
(05221) 59 98 -50
Fax:
(05221) 59 98 -75
eMail:
spielsucht@t-online.de Zocker-Hilfe Herford e.V. Ansprechpartnerin:
Birgit Deppermann
c/o Diakonisches Werk
Auf der Freiheit 25
32052 Herford
Tel.:
(05221) 59 98 -50
Fax:
(05221) 59 98 -75
eMail:
spielsucht@t-online.de
----------------------------------------
Bericht des WDR:
Kampagne
gegen GlücksspielsuchtMänner sind
besonders häufig betroffen"Ich mach'
das Spiel nicht mit!" heißt die heute in Düsseldorf gestartete, bundesweit
erste Kampagne gegen Glücksspielsucht. Laut Schätzungen sind allein in NRW
30.000 Menschen glücksspielsüchtig. Besonders häufig betroffen sind Männer. Viele spielen an Automaten.
Die meisten
Spielsüchtigen spielen an Automaten, im Spielcasino oder aber mit Karten um
hohe Einsätze. Die am Montag (26.04.04) gestartete Kampagne richtet sich an
spielsuchtgefährdete, aber noch nicht abhängige Menschen. Eine Untersuchung der
Universität Bielefeld im Auftrag des Landesgesundheitsministeriums unter 5.000
Jugendlichen hatte ergeben, dass 62 Prozent der 13- bis 19-Jährigen bereits an
Glücksspielen teilgenommen haben. Die häufigsten Spielformen seien Rubbellose,
gefolgt von Kartenspielen um Geld und der Oddset-Wette. 17 Prozent der
Altersgruppe haben schon einmal an Geldspielautomaten gezockt. Der Einsatz der
überwiegend männlichen Jugendlichen liege zwischen fünf und 20 Euro im Monat,
erklärten die Wissenschaftler. Und bei etwa drei Prozent der Befragten bestehe
ein Suchtrisiko.
Aufklärung besonders für
Jugendliche
Landesgesundheitsministerin
Birgit Fischer (SPD) beklagte, dass die Hilfe für Glücksspielsüchtige erschwert
werde, weil die Krankheit ein gesellschaftliches Tabu sei. Betroffen seien
vorwiegend Männer aus allen Gesellschaftsschichten. Sie gerieten durch ihre
Sucht oft in Geldnot und Isolation; auch Beschaffungskriminalität komme vor.
630.000 Euro hat das Land nach Angaben Fischers im Haushalt für den Kampf gegen
diese Sucht vorgesehen, vier Prozent kommen aus den Einnahmen aus der staatlich
zugelassenen Sportwette Oddset. "Die Aufklärungsarbeit muss sich
insbesondere an Kinder und Jugendliche richten. Denn mehr als die Hälfte der
Glücksspielsüchtigen hat ihre Suchtkarriere im Jugendalter begonnen",
betonte Birgit Fischer.
Mit Umsätzen von jährlich
rund 27 Milliarden Euro, davon ein Fünftel in NRW, habe der Glücksspielmarkt
eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung, so Ministerin Fischer. Künftig
sollen Plakakte, Kinospots und Flugblätter über die Gefahren informieren.
Glücksspielsüchtige und ihre Angehörigen können sich ab sofort auch werktags
von
10 bis 18 Uhr unter 01801/776611
an die Telefonberatung der
Landesfachstelle Glücksspielsucht in Herford wenden.
Herford Integrationsfachdienst Kreis Herford / Stadt Herford
Hansastr. 33, 32049 Herford Tel.: 05221/189-723 oder 05221/189-431, Fax:
05221/189-725 E-Mail r.podehl@kreis-herford.de, volker.marten@herford.de
Herford Informationen im Internet unter: www.herford.de > Gesundheit und Soziales
> Büro für Behinderten- und Seniorenfragen
Herford Stadt Herford
Behindertenbeauftragte Martina
Nickles Dezernat 3.1.5 Rathausplatz 1, 32046 Herford Tel.:
05221/189-239 E-Mail: martina.nickles@herford.de
Herford Stadt Herford
Büro für Behinderten- und Seniorenfragen -
Beratung für Menschen mit Behinderungen - Fürsorgestelle -
Pflegemarktbeobachtung und -beratung, - Sozialer Außendienst (Fragen rund um
die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung) - Betreuungsstelle
Rathausplatz 1, 32046 Herford Tel.: 05221/189-0
Herford Stadt Herford Geschäftsstelle Behinderten- und
Seniorenbeirat Rathausplatz 1, 32046 Herford Tel.: 05221/189-268, Fax:
05221/189-850 E-Mail: sylke.braeutigam@herford.de
Freiwilligen-Agentur Herford
Projektbeschreibung: Die Freiwilligenzentrale Herford
berät, vermittelt und unterstützt Menschen aller Altersgruppen, die sich in
Herford ehrenamtlich engagieren wollen. Zum Serviceangebot gehören auch
Informationen über Fortbildungsangebote für freiwillig engagierte
Menschen.
Die Frauenberatungsstelle Herford e.V. bietet ein
kontinuierliches, feministisches Beratungs- und Therapieangebot für Frauen. Da
es einen Zusammenhang zwischen Krankheit und weiblichen Lebensbedingungen gibt,
bieten wir Frauen einen parteilichen Raum, um ihnen die Möglichkeit zu geben,
ihre erlittenen Verletzungen zu lindern und ihre individuellen Stärken zu
entdecken. Im Rahmen der Notrufarbeit erhalten von (versuchter) Vergewaltigung
betroffene Frauen Unterstützung. Frauen haben in der Beratungsstelle die
Möglichkeit, ihre persönliche Lebenssituation zu klären, sich zu orientieren und
neue Perspektiven zu entwickeln. Die Gestaltung des Kontaktes ist den jeweiligen
Bedürfnissen der Frau angepasst. Bei aktuellen Krisensituationen sind
entsprechende Interventionen möglich.
Schwerpunkte
Lebenskrisen, Trennungssituation, sexualisierte Gewalterfahrung,
psychatrieerfahrene Frauen, Lesbenberatung.
Angebote der Einrichtung
Begleitung zu ÄrztInnen, Polizei, RechtsanwältInnen
Beratung und Therapie Frauennotruf Frauenspezifische Weiterbildung Gruppen für Frauen in besonderen Lebenskrisen Gruppen für Frauen in Trennungssituationen Gruppen für Frauen mit psychosomatischen Beschwerden
Gruppen für Frauen mit sexualisierter Gewalterfahrung
Gruppen für psychatrieerfahrene Frauen Krisenintervention Lesbenberatung Prozessbegleitung Supervision für psychosozial und ehrenamtlich tätige
Frauen
Sprechstunde
Dienstag
15.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag
10.00 - 12.00 Uhr
Beratungen und Informationen sind kostenlos und anonym. Die
Beratungsstelle ist täglich besetzt: Einzelgespräche nach Absprache auch
außerhalb der offenen Sprechzeiten möglich. Telefonische Sprechstunde unter:
05221 - 144 365 Montag - Freitag 09.00 - 10.00 Uhr
Foto: Behinderte unseres Vereins bei den Bethel Athletics
Sozialausschuss tagt heute ab 15 Uhr im AWO-Begegnungszentrum
Mennighüffen
Kreis Herford (bo). Zum Ende des vergangenen Jahres wurden im Kreis
Herford 495 Menschen mit einer Behinderung oder Suchtkrankheit in stationären
Einrichtungen betreut. Das geht aus einer Ermittlung hervor, die den Mitgliedern
des Sozialausschusses am heutigen Mittwoch vorgestellt wird.
Im Vergleich zum Jahr 2005 entspricht diese Zahl einer Zunahme um sechs
Personen. Nach Berechnungen des Zentrums für Planung und Evaluation sozialer
Dienste der Universität Siegen liegen die durchschnittlichen Betreuungskosten
bei rund 35.700 Euro im Jahr. Hier ist eine Reduzierung der Kosten zum Vorjahr
um rund 800 Euro festzustellen.
Auch die Zahlen der Menschen mit einer Behinderung oder einer
Suchterkrankung, die sich im Kreis Herford ambulant (Betreutes Wohnen) behandeln
lassen, wird den Mitgliedern des Sozialausschusses vorgestellt. Demnach wurden
2005 237 Menschen erfasst, ein Jahr zuvor waren es noch 213, Mitte 2003 sogar
nur 174. Im Bereich des ambulanten betreuten Wohnens ergeben sich Kosten von
7.800 Euro im Jahr (2004: 6.300 Euro). Auf den ersten Blick scheint es, als
wären ambulante Hilfen im Vergleich zu stationären Angeboten deutlich
kostengünstiger, aber: „Im Einzelfall muss ein ambulantes Hilfearrangement
durchaus nicht immer die kostengünstigere Lösung darstellen“, heißt es in einer
Vorlage des entsprechenden Fachdezernats des Kreises.
aus der NW
Ilco-Gruppe öffnet sich Neue Angebote nicht nur für Menschen mit künstlichem Darm-Ausgang
Kreis Herford. Die Ära Herbert Rose ist beendet. 17 Jahre lang hatte der
heute 80-Jährige die Ilco-Gruppe im Alleingang geleitet. Jetzt haben drei Frauen
die Regionalgruppe Herford-Bünde-Ostwestfalen übernommen.
„Wir wollen unsere Angebote öffnen für alle, die an den Themen
Gesundheit und Sicherheit interessiert sind“, sagt die Vorsitzende Romy
Reinecke.
Dabei denkt sie auch an Vorträge für Allergiker, Tipps für ältere
Autofahrer oder solche, die ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen wollen. Das
Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Beratung für Menschen mit künstlichem
Darmausgang oder künstlicher Harnableitung.
Aus der lateinischen Bezeichnung für Dünndarm (Ilium) und Dickdarm
(Colon) setzt sich der Name der Selbsthilfegruppe zusammen.
Bundesweit haben sich fast 9.000 Betroffene in der Ilco organisiert, 550
von ihnen sind jünger als 40 Jahre. „Das zeigt, dass unsere Organisation nicht
nur für ältere Leute nützlich ist“, sagt die Vorsitzende: „Unsere
Regionalgruppe, die mit 140 Mitgliedern die größte in Deutschland ist, soll
jünger, aktiver, offener werden.“
Ein Augenmerk in der Beratung gilt den psychischen Problemen der
Menschen, die sich plötzlich mit der Tatsache auseinander setzen müssen, dass
sie einen künstlichen Ausgang haben.
Die Vorsitzende sowie deren Stellvertreterin Gesine Wattler sowie die
Kassenwartin Marianne Janke können authentische Hilfen geben, denn sie sind
selbst betroffen.
Künftig will die Ico-Gruppe ihre Angebote in Krankenhäusern und
Reha-Kliniken bekannt machen. Im Idealfall soll die Beratung schon vor der
Operation beginnen.
Die Ilco-Gruppe trifft sich an jedem 2. Mittwoch im Monat von 16.30 bis
18.30 Uhr im AOK-Haus, Fürstenau-Straße 3-5. Beratung gibt es dort am jedem 1.
Dienstag im Monat von 10 bis 11 Uhr. Kontakt ` (05206) 99 80 67.
Seit dem 6. Dezember 1997 bietet der „Herforder Mittagstisch e.V.“ - zunächst im Gemeindehaus der ev.- reformierten Petrikirche – Menschen jeden Samstag in der Zeit von 12 bis 14 Uhr ein kostenfreies Mittagessen an. Wir laden Menschen ein, die – aus welchen Gründen auch immer – auf der Straße leben, verarmt sind oder kein Zuhause haben. Ab dem 1. Juli 2001 haben wir unser Angebot erweitert. Wir haben von Montag bis Freitag in der Zeit von 13.00 bis 14.00 Uhr und am Samstag von 12.00 bis 14.00 Uhr in der Schillerstraße 8 geöffnet und bieten von montags bis samstags ein warmes Mittagessen an, das bis auf den Samstag zum Selbstkostenpreis abgegeben wird. Wer auch immer kommt, er oder sie ist uns willkommen.
HERFORDER TAFEL (hier bin ich aus zeitlichen Gründen leider nur "passives Mitglied"):
Öffnungszeiten
Für Familien und Alleinstehende Dienstags: 14 - 16 Uhr Donnerstags: 14 - 16 Uhr
Für Seniorinnen und Senioren Freitags: 14 - 16 Uhr
Wer nicht in der Lage ist, zur Tafel zu kommen, rufe bitte an.
(Adresse und Telefonnummer: s. "Kontakt") Jede Person kann nur 1 Mal pro Woche Lebensmittel bekommen