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Die Schwärmerei für die Natur
kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
(Berthold Brecht)

Termine der nächsten Stadtführungen:

Freitag, 29. August 2008
Herford bei Nacht - Durch das Dunkel der Geschichte
Beginn: 20:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang MARTa, Goebenstraße
Kosten: 3 € (Abendkasse ab 19:50 Uhr)

Samstag, 6. September 2008
Allgemeine Stadtführung
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Samstag, 13. September 2008
Tag des offenen Denkmals - Archäologie und Bauforschung

Samstag, 20. September 2008
Thema: Die Stadtbefestigungen der Hansestadt Herford
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Freitag, 26. September 2008
Herford bei Nacht - Durch das Dunkel der Geschichte
Beginn: 20:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang MARTa, Goebenstraße
Kosten: 3 € (Abendkasse ab 19:50 Uhr)

Samstag, 4. Oktober 2008
Allgemeine Stadtführung
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Samstag, 18. Oktober 2008
Thema: Die Johanniskirche und Sehenswertes am Neuen Markt
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Freitag, 31. Oktober 2008
Herford bei Nacht - Durch das Dunkel der Geschichte
Beginn: 20:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang MARTa, Goebenstraße
Kosten: 3 € (Abendkasse ab 19:50 Uhr)

Samstag, 1. November 2008
Allgemeine Stadtführung
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Samstag, 15. November 2008
Thema: Wie die Herforder zu ihren Möbeln kamen
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Sonntag, 16. November 2008
Orte des jüdischen Lebens in Herford
Beginn: 12:00 Uhr
Treffpunkt: Neuer Markt
Kosten: 5 € (Karten bei VHS)

Freitag, 28. November 2008
Herford bei Nacht - Durch das Dunkel der Geschichte
Beginn: 20:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang MARTa, Goebenstraße
Kosten: 3 € (Abendkasse ab 19:50 Uhr)

Donnerstag, 4. Dezember 2008
Thema: Radewiger Kohlfest
Beginn: 16:30 Uhr
Treffpunkt: Gänsemarkt

Samstag, 6. Dezember 2008
Allgemeine Stadtführung
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Samstag, 20. Dezember 2008
Thema: Was verbindet Widukind und Mathilde mit Herford?
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Info-Center, Alter Markt
Kosten: 2,50 €

Freitag, 26. Dezember 2008
Herford bei Nacht - Durch das Dunkel der Geschichte
Beginn: 20:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang MARTa, Goebenstraße
Kosten: 3 € (Abendkasse ab 19:50 Uhr)

Ich fange langsam an, mich in Herford wohl zu fühlen. Herford ist in den letzten 10 Jahren in meinen Augen bewohnbarer geworden und ich hoffe, dass dieser Trend auch in den folgenden 10 Jahren anhält.
Ich bin jedenfalls Optimist:
Als im Frühjahr 2008 ein Umzug für mich anstand, gab es sicherlich viele Möglichkeiten in OWL, wie z.B. eine Rückkehr ins "Lippische".
Ich habe mich bewusst für Herford entschieden und freue mich auf die nächsten Jahre hier.



Bürgermeister ist für den Frieden!
Herford, 03.Februar 2005:
Bruno Wollbrink ist der Initiative "Mayors for Peace" beigetreten. Er ist damit Teil einer der größten Friedens- und Abrüstungskampagnen. "Die vorhemnste Aufgabe eines Bürgermeisters: Das Leben und Eingentum der Bürger zu schützen". Das sagt Tadatoshi Akiba, Oberbürgermeister von Hiroshima und Präsident von Mayors for Peace. Eine Auffassung, die auch Wollbrink vertritt. Mehr als 700 Bürgermeister in 108 Ländern setzen sich in der 1982 gegründeten Organisation für die Abschaffung aller Atomwaffen ein. Allein in Deutschland sind über 170 Städte und Gemeinden Mitglieder. Federführend in Deutschland sind die Bürgermeister von Hannover und Mutlangen, aber auch Städte aus der Nachbarschaft wie z.B. Bad Salzuflen, Bielefeld und Lemgo spielen in dieser Organisation eine Rolle.



Foto: Linnenbauerplatz, Ende Nov. 2007

Herforder Weihnachtsmarkt
aus der NW vom 27.11.2007:

Herford leuchtet im Advent
Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet: Viele Neuerungen und einen verkaufsoffenen Sonntag


Bekannt für seine Heimwerkerqualitäten (FOTO GERALD DUNKEL)Herford. Gestern startete das Weihnachtslicht auf den Plätzen und Straßen der Innenstadt. Traditioneller Auftakt war um 18 Uhr der Anstich des Weihnachtsbierfasses auf dem Gänsemarkt. Drei Schläge brauchte Bürgermeister Bruno Wollbrink, bis das Bier floss - zunächst. Doch dann musste Wilfried Strathmann von der Herforder Brauerei doch noch zweimal den Hammer schwingen. Bis zum Jahresende zeigt sich die Stadt im Lichterglanz mit einem breiten Themenspektrum.

Auf den drei Plätzen, Neuer Markt, Alter Markt und Gänsemarkt bieten sich den Besuchern unterschiedliche Themen, von international, romantisch bis traditionell.


Interessant wird das erste Dezember-Wochenende rund um die Markthalle mit dem Weihnachtsbasar der Lebenshilfe und dem Seiffener Kunsthandwerkermarkt vom 29. November ab 17 Uhr bis zum Abend des 2. Dezember. In der Großen Markthalle werden mehr als 50 Handwerker zum zweiten Mal ihre Produkte vom 30. November bis zum 2. Dezember anbieten. Höhepunkt ist die Ankunft des Coca-Cola-Weihnachtstrucks, der ab 14 Uhr im mobilen Weihnachtsdorf auf dem Münsterkirchplatz Station machen wird. Hier bietet das Getränke-Unternehmen ein buntes Programm.

Am 30. November und 1. Dezember läuft der Lions-Markt in der angenehmen Atmosphäre des Frühherrenhauses. Wie immer wird am 6. Dezember der Nikolaus per Boot über die Werre kommen. Ihm voraus sollen die beleuchteten Weihnachtswünsche der Kinder schwimmen. Sie werden ab sofort im Info-Center der Stadt am Alten Markt verkauft.

Am dritten Advent (16. Dezember) sind die Geschäfte des Herforder Einzelhandels von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Zeit für den besinnlichen Geschenke-Einkauf kurz vor dem Weihnachtsfest.

Neuerungen gibt es rund um den Neuen Markt: Der CVJM Herford-Stadt bietet ab Dezember mittwochs zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr Spiel- und Bastelaktionen im Frühherrenhaus an. Nebenan steht vor der Johanniskirche ein 15 Meter hoher Tannenbaum, an dem Maßarbeit und Kirchenkreis jeweils von Donnerstag bis Sonntag bemalbare Holzsterne verkaufen. Der Erlös dient der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsstellen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford. Bis zum 24. Dezember sollen mindestens 36 Sterne (für 36 Ausbildungsmonate) vom Baum leuchten. Die in die Jahre gekommene Krippe ist inzwischen von der Nähwerkstatt des katholischen Bildungswerkes In Via aufgearbeitet und die beweglichen Figuren neu eingekleidet worden. Auf dem Gänsemarkt haben die umliegenden Einzelhändler die Hütten selbst aufgefrischt und dekoriert. Auf dem Boule-Platz steht ein indianisches Tipi , in dem an den Wochenende eine Mitarbeiterin des Märchen- und Wesersagenmuseums Geschichten für Kinder erzählt.



Der Gänsemarkt -- vorweihnachtliche Atmosphäre
am 1.12.2007

Die diesjährige Herbstkirmes bot ein Riesenrad auf dem Alten Markt.
Das Foto habe ich vorm Lamäng aufgenommen.
Die Schausteller waren überweigend sehr zufrieden, wünschen sich
für das nächste Jahr jedoch, dass das Midnight-Shopping mit dem
Kirmestermin zusammenfällt. Sie erhoffen sich einen größeren
Besucherandrang.


aus dem Herforder Wochenanzeiger am 28.08.2008:

16:15h, Donnerstag 28.08.2008
Herforder Kirmesveranstaltungen werden neu gestaltet

Tragfähige, dauerhafte Konzepte sind gefragt


Herford. Aufgrund eines Antrages der Liberalen hat der Hauptausschuß im April der Verwaltung einen Arbeitsauftrag erteilt. Nun soll in der Sitzung am 9.9.08 das Ergebnis des Prüfauftrages zur Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes unter aktiver Einbindung der Schausteller vorgestellt werden. Wie zu erfahren war, ist beabsichtigt, unter Führung der ProHerford eine Kommission einzurichten, die diese Aufgabe lösen soll.
Hierzu äußert sich der Fraktionsvorsitzende der FDP, Lothar Wienböker:
„Wir begrüßen die Idee, in einer Findungskommission ein tragfähiges, dauerhaftes Konzept zu entwickeln. Es ist immer besser, wenn die Beteiligten Vereinbarungen treffen und die Politik anschließend die erforderlichen Beschlüsse faßt, als umgekehrt. Hoffentlich wird eine Einigung schnell herbeigeführt, denn die Schaustellerstadt Herford muss schnellstens und endlich gemeinsam mit den Betroffenen ein zeitgemäßes Konzept präsentieren. Seit 2005 ist der Inhalt der Fachstudie des Deutschen Schaustellerbundes bekannt, die es nun gilt, einvernehmlich umzusetzen,“ fordert Wienböker und wiederholt die Zielsetzung des damaligen Antrages..
„Wenn wir auch für alle Vorschläge offen sind, weisen wir jedoch vorsorglich darauf hin, daß wir einer weiteren Nutzung der Kiewiese für Veranstaltungen nicht zustimmen werden. Die Vergangenheit hat deutlich gezeigt, das hier ein „Weiter so" der falsche Weg ist. Wir können nicht zu Lasten des H20 auf Einnahmen verzichten, um eine Kirmes durchzuführen, bei der bei schlechtem Wetter für die Schausteller Verluste entstehen, die nicht ausgeglichen werden können, weil eine Verlängerung nicht möglich ist“, stellt er abschliessend fest.


Zellentrakt.
Ausstellung
zu den
faschistischen
Greueltaten
im Kreis Herford

Zum obigen Foto und zur aktuellen Ausstellung "Schutzhaft 1933-1945"
(an der Eröffnungsveranstaltung am 28.1. habe ich teilgenommen -- siehe auch Link über Fritz Bockorst aus Bielefeld, der nach 6 Jahren Haft ermordet wurde):


28. Januar 2008
   
Eröffnung der Ausstellung "Schutzhaft - Polizeiwillkür im Raum Herford 1933-1945"

Wenngleich die Geschichte der so genannten "Schutzhaft" bereits in die Zeit der  Revolution von 1848 zurückreicht, ist gerade der Missbrauch während der Jahre 1933 bis 1945 ein mahnendes Beispiel für eine Verletzung der heute vielfach als selbstverständlich hingenommenen Grundrechte. Wie es zur Schaffung dieser staatlichen Willkür kommen konnte, aber auch Beispiele aktueller Willkürakte in so genannten Rechtsstaaten wird anhand zahlreicher Exponate plastisch vermittelt.
  Der in den Ausstellungen in der Gedenkstätte "Zellentrakt" stets in den Mittelpunkt gerückte lokale Aspekt umfasst unter anderem den Schriftverkehr, den der Herforder SPD-Reichstagsabgeordnete Julius Finke mit seiner Familie aus der Schutzhaft heraus führte. Zum Teil noch nie öffentlich gezeigte Originale geben einen eindringlichen Einblick in die Gefühlswelt eines unter diesen Umständen Inhaftierten jener Jahre.  
Programm:

19.00 Uhr - Beginn der Gedenkveranstaltung im Zellentrakt
- Begrüßung durch die Landrätin
Lieselore Curländer
- Begrüßung durch den Bürgermeister
Bruno Wollbrink
- Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kuratoriums
Jörg Militzer
- Redebeitrag von Bernd Stienkemeier (Polizeidirektor der Kreispolizeibehörde Herford)
- Redebeitrag von Dr. Wolfgang Bender (Landesarchiv NRW, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold)

Die Ausstellung ist bis zum 5. Juli 2008 samstags von 14.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung zu besichtigen.  
 


Für bestimmte Geschehnisse in der Nazizeit gibt es keine adäquaten Erklärungen. Die Wörter der menschlichen Sprache sind für Vorkommnisse dieser Art nicht geschaffen.
© Manfred Poisel, (*1944)




30.06.2007
2.500 Herforder Büger demonstrieren gegen einen faschistischen Aufmarsch.
Foto: NW

Faschismus ist keine Meinung,
sondern ein Verbrechen


Minderheiten in der Herforder Gesellschaft vom Mittelalter bis heute

Minderheiten innerhalb der Deutschen und auch der Herforder Gesellschaft sind Menschen, die hier seit langer Zeit, teilweise seit Jahrhunderten leben und lebten und trotzdem Opfer von Verfolgung, Kontrolle, Überwachung und Vorurteilen sind und waren.

Dies sind in Herford vor allem die Juden, die Zigeuner (Roma), in früherer Zeit religiöse Gruppen wie die Quäker und Labdisten und Angehörige der Religionsgemeinschaft "Zeugen Jehovas". Dazu muß auch vor allem in früherer zeit die Gruppe der rechtlosen Bürger, der Armen und Kriminellen gezählt werden. Sie alle wuren, obwohl sie in der Gesellschaft lebten, vorurteilsbeladen als Fremde bezeichnet und behandelt.

Insbesondere die Juden, die seit römischer Zeit in Deutschland leben wurden - begründet aus religiösen Konflikten - verfolgt und immer wieder ermordet. Im Mittelalter wurden sie für die Pest-Krankheit verantwortlich gemacht, ermordet oder aus den Städten vertrieben. Sie lebten bis weit in das 19. Jh ohne oder nur mit geringen Bürgerrechten. Diese mühsam gewonnenen Rechte und gesellschaftlichen Anerkennungen verloren sie wiederum - diesmal mit rassistischer Begründung - im nationalsozialistischen Deutschland. Sie wurden nach einer Phase der innergesellschaftlichen Ausgrenzung vertrieben oder in den Konzentrationslagern ermordet. Ähnliche Ziele verfolgte das NS-System bei religiösen Gruppen wie den Zeugen Jehovas und Volksgruppen wie den Zigeunern (Roma).


29.11.: Besuch der jüdischen Gemeinde in Herford
Herford. Am Mittwoch besuchte die Junge Union die jüdische Gemeinde in Herford und informierte sich über die Situation der Juden im Widukindkreis.

Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft waren die Themen als die Junge Union unter der Leitung von Angela Thiele bei Harry Rothe, dem ersten Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, zu Gast war. Als dritte Station in der Themenreihe Integration, wollte sich die JU nach den Besuchen in muslimischen und menonitischen Gemeinden über die Situation der Juden in Herford informieren. Denn nach Ende des kalten Krieges sind nicht nur viele Christen aus dem damaligen Ostblock eingewandert, auch zahlreiche russische Juden sind nach Deutschland gekommen, um in Freiheit ihre eigene Religion ausleben zu können.


Herr Rothe erzählte von den Neuanfängen nach dem Zweiten Weltkrieg und den damit zusammenhängenden Schwierigkeiten, die ein in Holland geborener Junge im neuen Deutschland überwinden musste. „Sie können sich vorstellen, wie schwierig es für einen kleinen Jungen war, der auf Deutsch nur die Worte „Hexe“, „Sonne“ und „aus“ kannte.“ erzählte Rothe seine eigene spannende Lebensgeschichte. Er selbst war für einige Zeit als kleiner Junge in Konzentrationslagern interniert gewesen und hat überlebt. Zu den Hauptaufgaben des Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde gehöre nach Aussage von Herrn Rothe die Integration seiner russischen Gemeindemitglieder. Mittlerweile besitzen über 80% von ihnen einen Migrationshintergrund, was den Vorsitzenden vor große Herausforderungen stellt. So organisiert die Gemeinde aus Eigeninitiative beispielsweise Deutschunterricht. Aber nicht nur sprachliche Probleme seien die alleinige Herausforderung, denn unter der sowjetischen Diktatur wurde die Ausübung jeglicher Religion dramatisch unterdrückt, mit der Folge, dass auch viele Juden ihren eigenen Glauben nicht mehr richtig verständen. So liegt eine Kernaufgabe darin, diesen Menschen bei der Widerfindung der eigenen Identität zu helfen, so der Vorsitzende der Gemeinde. Auf die Frage hin, warum er sich so für das Ehrenamt einsetze, antwortete Herr Rothe: „Ich bin dankbar, dass ich überlebt habe und von dieser Dankbarkeit möchte ich etwas weitergeben.“ „Die Arbeit von Herrn Rothe und seiner Gemeinde ist ein herausragendes Beispiel für Eigenverantwortung und Weitsicht in der Auseinandersetzung mit dem Thema Integration. Herr Rothe ist ein Beispiel dafür, dass Integration bei einem selbst anfängt, indem man auf seine Mitmenschen zugeht und ihm oder ihr hilft, sich in unserer Gesellschaft einzugliedern. Sei es nun durch Sprachförderung oder Religionsunterricht. Das ist Zivilcourage.“ Sagte Angela Thiele. Die jüdische Gemeinde freut sich auf den Beginn des Neubaus der Synagoge im nächsten Jahr. Das alte Gotteshaus in der Komturstraße ist 1934 der Reichspogromnacht zum Opfer gefallen und wurde durch den nationalsozialistischen Wahnsinn bis auf die Grundmauern heruntergebrannt und geplündert. „Ich freue mich besonders über den Wiederaufbau der Synagoge. Dieser Schritt zeigt einen Heilungsprozess auf, der Stück für Stück voranschreitet und so eine große Wunde in unserer Stadt schließt. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Synagoge wieder steht und dadurch das kulturelle und religiöse Bild Herfords wieder komplett ist.“ Beendetet Angela Thiele die Veranstaltung.























Brücke über die Aa zu einer Zeit, als es im Winter noch Schnee gab
(Foto: 2005)


Zitat:
"Wäre Albrecht Dürer heute Kind, würde er
sicher MARTa Herford besuchen"

Museum für zeitgenössische Kunst und Design.
Fünf Galerien mit insgesamt ca. 2000 Quadratmetern Fläche bieten Raum für Wechselausstellungen. Ein weiterer Galeriebereich im ersten Stock des Zentrums dient u.a. der Sammlung von MARTa Herford. In einer zum Fluss Aa hin geöffneten Galerie befindet sich die MARTa Gastronomie mit einem ansprechenden gastronomischen Angebot für ca. 60 Gäste und lädt zur Entspannung im kreativen Ambiente ein.

10.2.08

ELSBACHHAUS IN DER GOEBENSTRASSE GEGENÜBER DER MARTa


Foto: Elsbachhaus am 9.2.2008 bei Sonnschein und frühlingshaften Temperaturen (12 Grad) -- die Erderwärmung lässt grüßen!

Die Gebrüder Elsbach waren in ihrer Jugend mit umherziehendem Handel (Hausiergewerbe) groß geworden. Später gründeten sie eine Wäschefabrik und außerdem eine Fabrik für Arbeitskleidung. Dies war die Basis für einen noch heute wichtigen Herforder Industriezweig. Es war damals die größte Wäschefabrik Europas. Die expandierende Fabrik wurde weiter ausgebaut, so zum Beispiel in der Goebenstraße. Die Gebrüder Elsbach hatten frühzeitig die Hinwendung des Marktes zur Massenherstellung anstelle der früheren Einzelfertigung erkannt. Durch sie kam die Heimarbeit und die Wäschenäherei in Heimarbeit in diesem Bezirk erst richtig zur Blüte. Die Firma und der Wohnsitz wurden der Familie im Zuge der "Arisierung" genommen. Die Firma in der Goebenstraße und das alte Postgebäude ist jetzt im Besitz der Firma Ahlers. Durch den Namen `Elsbach´ am Bahnhofsportal und das Hinweisschild an dem früheren Fabrikhauptgebäude (heute Hauptpost, Goebenstraße) wird an die Gründer der großen Wäschefabrik erinnert.

Der ausgewanderte Kurt Elsbach konnte 1947 in die Firmenleitung zurückkehren, starb aber 1954. Käthe Maass, geborene Elsbach, wurde im Konzentrationslager Auschwitz ermordet






23.09.07: "Kein Trinkwasser" heißt der kleine Brunnen in der Bäckerstraße:


nächstes Bild vom 23.09.2007: Brunnen auf dem Gänsemarkt:


Wie heißt eigentlich der Brunnen vor Klingenthal?
Hier hat Anfang Oktober ein Witzbold Waschpulver in den Brunnen
geschüttet.


Moin Erhard! Der Brunnen vor Klingental soll an Herforder Orginale erinnern. Auf ihn sind   Mutter Grün, die mit allen was man zum nähen und stopfen brauchte über Land zog,Trompeten    Oscar, der die schiefesten Töne spielen konnte und die Schausteller dagestellt. Es gab aber auch  noch Flaschen Karl der mit einen Bollerwagen durch die Gegend zog und alles an leeren Flaschen  einsammelte und es gab noch Peter .... der mit seiner Drehorgel durch die Gegend zog. Über  Mutter Grün giebt es sogar ein Buch was eine Enkelin über sie geschrieben hat, habe ich letztens   in der neuen Bücherei in der Bäckerstrasse gesehen. Bis dann Heinz



St. Johannis Kirche am Neuen Markt.
Am 27.1.2008 las hier Gustav-Peter Wöhler  (u.a. "Tatort")aus
Allan Bennet "Handauflegen".
Der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Nicht nur wegen der 90 minütigen Kurzweil, sondern auch, weil ich zum ersten Mal diese Kirche von innen gesehen habe.

aus WIKI:
Stiftskirche
Im Jahre 1414 wurde das Stift St. Dionys von Enger die Johanniskirche verlegt. Die Stiftsherren brachten damals nicht nur den berühmten Dyonysiusschatz mit Taufgaben Karls des Großen an Widukind  nach Herford, sondern auch die Gebeine des Sachsenherzogs Widukind, die bis 1810 in der Johanniskirche ruhten. Heute befinden sich die Taufgaben im Kunstgwerbemuseum in Berlin. Widukinds Gebeine wurden wieder nach Enger gebracht.

Bauwerk
Die Johanniskirche in der heutigen Form wurde im 13. und 14. Jahrhundert im Stil der Gotik erbaut. Nur der Turm wurde Anfang des 20. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgerissen und 1906 in der alten Form wieder aufgerichtet. Er hat eine Höhe von 71 Metern.

Die Glasfenster, die zu den ältesten in Westfalen gehören, sind zum Teil noch aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Glocken

Fünf Glocken hängen im Turm. Die kleinste dient dem Viertelstundenschlag (für den Stundenschlag die d′-Glocke im Turm) und hängt in einer kleinen Öffnung am östlichen Ziffernblatt. Die übrigen vier Glocken werden schwingend geläutet und sind auf zwei Glockenstuben verteilt; in der oberen hängt die kleinere Glocke (1496 gegossen, Schlagton a′ -4), in der unteren die drei großen Glocken (Schlagtöne c′ +6, d′ +2, e′ ±0), die 1639/46 von den Gebr. Hemony gegossen wurden. Alle vier Glocken zusammen erklingen nur zu besonderen Anlässen.

Innenraum

Die Inneneinrichtung stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Charakteristisch sind die aus Holz geschnitzten Amtsstühle der Handwerkerzünfte der Neustadt. Die Barockkanzel wurde vom Bürgermeister Daniel Pöppelmann gestiftet, einem direkten Vorfahren des 1662 in Herford geborenen Erbauer des Dresdner Zwingers, Matthäus Daniel Pöppelmann.

Öffnungszeiten
Außerhalb der Gottesdienstzeiten ist die Kirche täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



19:22h, Sonntag 18.11.2007 (Herforder Wochenanzeiger)
Ortstermin der SPD-Ratsfraktion auf dem Linnenbauerplatz

Innenstadt wird deutlich attraktiver




Herford. Der größte Teil der technischen Vorarbeiten auf der Baustelle Linnenbauerplatz sind erledigt, Kabel und Rohre wurden in den vergangenen Monaten verlegt. Jetzt geht es an die Oberflächengestaltung. Der künftige Wasserlauf, der an die Bowerre erinnern soll, ist bereits deutlich zu erkennen. Kai Buchholz, als städtischer Bauleiter für die Neugestaltung des Platzes zuständig, ist zuversichtlich, dass die Arbeiten im vorderen Bereich pünktlich zum „Herforder Weihnachtslicht“ abgeschlossen sein werden. Danach wird der Ausbau in Richtung Bibliothek fortgesetzt. Es werden zusätzliche Bäume gepflanzt und das Areal bekommt ein helles Pflaster mit anthrazitfarbigen Einfassungs-Elementen. Eine Kletterwand, die Pergola an der Bibliothek, das Piratenschiff und nicht zuletzt die neue Beleuchtung werden dem Platz ein neues, ansprechendes Gesicht geben. Im März soll es dann, je nach Wetterlage, auf dem fertig gestellten Linnenbauerplatz heißen "Wasser marsch".
Zur Besichtigung des Baufortschrittes hatte die SPD-Ratsfraktion eingeladen. Karl-Heinz Hirschfelder, Vorsitzender des städtischen Bauausschusses, erinnerte daran, dass die Planungen für die Umgestaltung mit umfassender Bürgerbeteiligung zustande gekommen seien. Er begrüßte beim Ortstermin besonders das Interesse der Bewohner der benachbarten Senioren-Residenz, die dem Bauleiter eine Menge Fragen stellten und hoffen, der neu gestaltete Platz werde sich als eine Bereicherung ihres Wohnumfeldes erweisen. „Die Neugestaltung des Linnenbauerplatzes war von Anfang an ein spannendes Vorhaben, das wir gerade im Hinblick auf die gewünschte Bürgerbeteiligung intensiv begleitet haben. Ich bin überzeugt, dass die Herforder Innenstadt mit dem neuen Platz eine deutliche Attraktivitätssteigerung erfährt“, sagte Hirschfelder abschließend.






Bild oben: Linnenbauerplatz
Das schaue ich mir dann noch mal an, wenn es fertig ist
und nicht nur aus einer Zeichnung besteht.

Na ja, jetzt ist der Linnenbauerplatz fertig. Mir gefällt er ausnahmsweise mal gut, obwohl möglicherweise einige Probleme vorprogrammiert waren (Kinder spielen neben Residenz für Senoiren). Nachfolgend dazu die Presseinformation der Stadt:

Stadt Herford stellt mit Bärbel Meyer eine Platzwartin für den Linnenbauerplatz ein

Bürgermeister Bruno Wollbrink stellte Bärbel Meyer bei einem Gespräch mit Bewohnern der am Linnenbauerplatz liegenden Seniorenresidenz vor. Einige Bewohner des Hauses hatten sich nach der Eröffnung des Platzes im Mai dieses Jahres mehrfach über den hohen Lärmpegel und mangelnde Sauberkeit des Platzes beschwert. Das Stadtoberhaupt hatte den Bewohnern daraufhin zugesagt, die Situation auf dem Areal zu optimieren.

Die Platzwartin Bärbel Meyer arbeitet seit März 2008 als sogenannte 1-Euro-Kraft beim städtischen Beschäftigungsprojekt Projekt Aktiv. Auf Grundlage des Bundesmodells „Jobperspektive“ wird sie nun zunächst ein Jahr lang sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sollte sich das Modell einer Platzwartin bewähren, kann es fortgesetzt werden. Sie wird dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 14.30 Uhr vor Ort sein.

„Der neue Linnenbauerplatz erfährt durch die Herforderinnen und Herforder eine überwältigende Zustimmung. Wir wollen, dass das so bleibt. Mit Frau Meyer haben wir eine Person, die regelmäßig nach dem Rechten sieht und auch Mal eingreifen kann, sollten Kinder oder Jugendliche wirklich über die Stränge schlagen“, sagt Bürgermeister Bruno Wollbrink.

Alle Spielgeräte auf dem Linnenbauerplatz entsprechen den gesetzlich vorgesehenen Sicherheitsanforderungen. Dies hat ein erneutes Gutachten ergeben, dass die Stadt bei der Dekra in Auftrag gegeben hatte. Anlass für die erneute Überprüfung war der Unfall eines drei Jahre alten Jungen, der mit seinem Fuß in der Hängebrücke steckenblieb und von der Feuerwehr befreit werden musste.

„Der Fallschutz um die Spielgeräte ist ausreichend bemessen, auch die Metallteile im und am Rande des Wasserbeckens weisen laut Gutachten die erforderliche Brechung von mindestens drei Milimetern auf“, erklärt Baudezernent Dr. Peter Böhm. Die Hängebrücke, die alle Sicherheitsnormen erfüllte, soll dennoch durch eine direkt unter den Sprossen verlaufende Gummimatte gesichert werden, damit Kinder nicht mehr durchrutschen können. Ansonsten verweist der Baudezernent auf das abschließende Fazit des Gutachtens: „Eine DIN-Norm kann nicht alle Unfallrisiken abdecken. Ein allgemeines Spielrisiko ist immer möglich.“
Herford, 26.8.08. Der neu gestaltete Linnenbauerplatz ist als attraktiver Aufenthaltsort für Kinder und Erwachsene in Herford von großem Wert. Diesem Umstand trägt die Stadt Herford jetzt mit der Anstellung einer Platzwartin Rechnung. Bärbel Meyer vom städtischen Beschäftigungsprojekt Projekt Aktiv soll künftig an fünf Tagen in der Woche für Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein und für die Sauberkeit des Platzes sorgen.


Lokales aus der NW vom 04.03.2008

Von der Schmuddelecke zum Vorzeige-Stück
Das Linnenbauer-Areal ist erst seit 1972 ein Platz


Herford. In der zweiten Folge unserer Serie betrachten wir heute den Linnenbauerplatz. Er liegt exakt an der Nahtstelle zwischen Alt- und Neustadt. Die Linie, die beide Stadtbezirke voneinander trennt, wird von der Bowerre markiert. Sie ist heute nicht mehr sichtbar, sondern wird nur von der neuen Gestaltung des Linnenbauerplatzes aufgenommen.

Zur Historie: Um das Jahr 1400 wurde die Mittelstädter Brücke errichtet, die eine der wenigen Verbindungen zwischen Alt- und Neustadt bildete. Über einige Jahrhunderte war hier der Standort der Wasser betriebenen Abteimühle. In unserem historischen Foto aus dem Jahr 1960 geht der Blick von der ehemaligen Möbelfabrik Kopka, heute Stadtbibliothek, auf das Gelände, das gerade umgestaltet wird. In jenem Jahr beschloss der Rat der Stadt, den Urlauf der Werre zu verfüllen. Das Projekt zog sich zwölf Jahre hin, nicht zuletzt durch die Klagen einiger Bürger und Institutionen. Der Bereich Linnenbauerplatz wurde erst nach dem Abbruch des Mühlenkomplexes 1972 zu einem Platz. Namensgeber ist die ehemalige Brückenfigur, der Linnenbauer. Das vom Düsseldorfer Bildhauer Bochmann 1909 geschaffene Werk stand auf einem Pfeiler der Mittelstädter Brücke und erinnert an den letzten Herforder Linnenbauer. Nach dem Abbruch der Abteimühle, deren Geschichte bis ins 10. Jahrhundert zurück reicht, und der Verfüllung der Bowerre wurde das Standbild um einige Meter versetzt. Der leergeräumte Platz erhielt nicht etwa den Namen der Abteimühle, sondern des Linnenbauers. Seit ungefähr 1975 ist die offizielle Bezeichnung des Fußgängerweges im aufgefüllten ehemaligen Flussbett „An der Bowerre“. Der Name kam im 16./17. Jahrhundert auf. Der Name Bornewerre – statt Werre – änderte sich im Laufe der Jahrhunderte zu Born-, Bor- und schließlich Bowerre. Das mitteldeutsche Wort „borne“ bedeutet „Brunnen“ oder „aufgesprudeltes Wasser“ und in seiner begrifflichen Erweiterung „Tränke“.
In den kommenden Tagen wird der neue Linnenbauerplatz fertig und seiner Bestimmung – Entspannen, Spielen, Genießen – übergeben.

13:31h, Dienstag 22.01.2008
Der Bund fördert Stadtentwicklung im Kleinen Feld mit 50.000 €

Herford setzt sich im bundesweiten Wettbewerb durch



Herford. „Unsere Stadtentwicklungspolitik ist bundesweit spitze und findet nationale Anerkennung“, freut sich Bürgermeister Bruno Wollbrink. Beleg für die ausgezeichnete Stadtteilpolitik  ist ein Projektaufruf  des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. 321 Städte bewarben sich im vergangenen Jahr mit ihren Förderanträgen für innovative Projekte mit Modellcharakter in der Stadtentwicklung. Herford gehört  zu den 21 Städten in der Bundesrepublik, deren Antrag ausgewählt wurde. In diesem und im nächsten Jahr sollen im Quartier im „Kleinen Feld“ die gegenseitige Nachbarschaftshilfe und das gemeinsame Zusammenleben der dortigen Bewohner gestärkt werden. Von den Kosten in Höhe von 70.000 Euro übernimmt das Bundesamt 50.000 Euro, die Stadt Herford schießt den Rest dazu. Das Kleine Feld mit seinen gut 5.500 Einwohnern zählt zu den sozial belasteten Stadtteilen. Türkische Einwanderer und sozial benachteiligte deutschstämmige Bewohner sind hier mit stark überdurchschnittlichen Anteilen vertreten. „Alte und junge Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft sollen sich besser kennen lernen, im Alltag gegenseitig  unterstützen und so füreinander Verantwortung übernehmen“, erklärt Sozialdezernentin Jutta Decarli das Ziel des Vorhabens.Um dies zu erreichen, hat die Stadt die Akteure, die das Projekt umsetzen werden, von Anfang an in die Antragsstellung miteinbezogen. Es sind der Verein für soziale Arbeit und Beratung (VAB), das Diakonische Werk Herford, das katholische Bildungswerk IN VIA, die Kitas an der Heidestraße und Diebrocker Straße, der Hort Dieselstraße, die Otto-Hahn-Realschule sowie die Grundschule Radewig. „Die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Partnern ermöglicht es uns, unsere Arbeit gleich beginnen zu können, das ist nicht selbstverständlich“, sagt Jutta Decarli.  Das vom Bund geförderte Vorhaben, das wissenschaftlich begleitet wird, gliedert sich in fünf Teilprojekte. Deutschkenntnisse von weiblichen Einwanderern, insbesondere von Müttern sollen gestärkt werden. Mitglieder der älteren Generation sollen als Stadtteillotsen ausgebildet werden und die Kontakte zwischen den Menschen vertiefen. In einer Unterstützungsbörse können Arbeitslose und Pensionäre ihre Unterstützung für hilfsbedürftige Nachbarn anbieten. Auch die jungen Bewohner des Quartiers können sich einbringen. Gemeinsam mit der Otto-Hahn-Realschule sollen Mädchen und Jungen älteren Menschen helfen. Die Palette reicht dabei von der Erklärung der Computer- und Handynutzung bis zur Erledigung von kleinen Einkäufen. Schließlich sollen gemeinsam mit den Kinderbetreuungseinrichtungen Mütter angesprochen werden. Ihre neuen Kenntnisse in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Ernährung können sie dann an andere Bewohnerinnen des Quartiers weitergeben. Für Sozialdezernentin Jutta Decarli ist wichtig, dass das Vorhaben nicht den Bewohnern des Stadtteils von oben aufgesetzt wird, sondern an bestehende Erfahrungen anknüpft und die Menschen vor Ort mit ihren Fähigkeiten anspricht. „Die Bezirkskonferenz, in der  Politik, Kirchen und die Polizei vertreten sind, ist dabei. Und durch das seit 2006 laufende Projekt „Kinderlotsen“ wissen wir, wo wir bei der Ausbildung der Stadtteillotsen ansetzen müssen“, sagt Decarli. Bürgermeister Bruno Wollbrink ist klar, dass dieses Projekt im „Kleinen Feld“ nur ein weiterer Baustein der Statteilarbeit ist. „In der Zukunft möchten wir uns hier noch stärker engagieren. Wir müssen die Menschen darin unterstützen, dass sie Verantwortung für ihr Umfeld und ihre Mitmenschen übernehmen. Die tägliche vorbeugende Arbeit vor Ort gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern verbessert wirklich das Zusammenleben. Populistische Kampagnen á la Roland Koch verändern dagegen nichts. Sie schaden nur!“ 



1917

Hallenbadmünze von 1965


Ich kenne so etwas aus meinem Heimatort Helpup. Ebenfalls in den 60iger Jahren, oder war es Anfang der 70iger? gab es eine Gemeindreform und Helpup wurde der Stadt Oerlinghausen zugeschlagen.
Ewald Berkemeier, der damalige Bürgermeister in Helpup - ein Cleverle -, ließ noch schnell vorher ein schönes Hallenbad bauen.
Wir hatten das Bad und Oerlinghausen die Schulden.


AK oben: Kreishaus (gelaufen 1902)


Bahnhof: Foto 10.02.2008 bei 13 Grad Celsius im Schatten -- so toll kann der Treibhauseffekt sein ;-)


Das ist auch schon einige Jahre her..........


...............und dieses Bild ist noch älter.



AK Brüderstraße


Foto oben: Figuren an der großen Markthalle (Nähe Münsterkirche)
(09.02.2008)


AK "Am Küsterhaus"


Am Lübbertorwall

Das Klinikum ist einer der größeren
Arbeitgeber in der Stadt.

Alter Markt
vor 25 Jahren


Alter Markt 1917 -- mit der Begrünung gefällt es mir besser als heute!


Kinder spielen auf dem Alten Markt


Brauereigelände


Ich mag zwar seit bestimmt 20 Jahren kein Herforde Pils mehr
und ziehe das Detmolder vor.


Aber na ja, zur Not trinkt der Teufel auch Weihwasser........


..........und dann ist "Herforder" jetzt auch "Warsteiner",
umzingelt von den Privatbrauereien aus Detmold (Detmolder)
und Lübbecke (Barre)