Die Phönizier

Zitat
Johann Nepomuk Nestroy:

"Die Phönizier haben das Geld erfunden, aber warum so wenig?"

Dazu möchte ich ergänzen, dass es heute wohl genügend Geld gibt, dass es nur so fürchterlich falsch verteilt ist.

histrorisch Phönizier:

Die Münzprägung der Städte Arados, Tyros und Sidon begann gegen Ende des 5. Jahrhunderts vor Christus zunächst unter Verwendung des persischen Münzfußes. Nach der makedonischen Eroberung wurde der attische Münzfuß (Standard des Alexandergeldes) übernommen.
 

Historisch global gesehen:
Was ist eigentlich Geld? Irgendwie fing das ja schon an, seit es Tauschhandel gibt.
Die ältesten bekannten Münzen stammen aus Lydien, der heutigen Westküste der Türkei. Sie wurden, im ausgehenden 7. Jahrhundert vor Christus geprägt. Der letzte König Lydiens war, nebenbei bemerkt, Krösus. Er wird auch heute noch gern mit Geld in Verbindung gebracht.

 

Geschichte war in der Schule eines meiner wenigen Fächer auf dem Stundenplan, die mir Spaß und Freude bereiteten.
An die Stunden, in denen die Geschichte des Handels- und Seefahrervolkes behandelt wurde, kann ich mich sogar noch erinnern. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie Phönizier es geschafft haben, ohne Straßen und vernünftige Wege mit Elefanten die Alpen zu überqueren.

Alles angefangen hat an einem schmalen Küstenstreifen im Bereich der heutigen Länder Libanon und Syrien.

 

 

Ganz sicher scheinen sich die Archäologen nicht zu sein, aber die Phönizier könnten in der Antike mit ihren Schiffen die Azoren erreicht haben. Zu ihrem Reich gehörte zur Hochzeit jedenfalls Sizilien, Gibraltar, sowie die portugiesische und spanische Atlantikküste.

Es gibt viele Ideen, woher das Volk der Phönizier ursprünglich stammt. Nach Herodot stammen sie vom Roten Meer, nach der Ahnentafel der Bibel liegt der Ursprung angeblich bei einem Enkel von Noah (das ist der mit dem großen Schiff).
Die aktuelle archäologische These scheint auf die Sinai-Halbinsel hinzudeuten. Ich mach mich da mal noch etwas schlauer und korrigiere, falls notwendig ;-)

 

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© Erhard Krull