Kampot

Kampot hat knapp 50.000 Einwohner und hat den Charme einer Kleinstadt. Die vietnamesische Grenze ist nur 30 Kilometer entfernt. Der Golf von Siam ist nur ca. 5 Kilometer von hier.
Kampot hat 2 Flüsse, von denen einer versandet ist.
Flughafen und Bahnverkehr ruhen, so dass der Ort am besten mit Bussen oder Taxen erreichbar ist.
Nur 15 Kilometer entfernt liegt der Badeort Kep am Golf von Thailand.
Hier soll einer der weltweit besten Pfeffersorten angebaut werden. Ich verzichte auf die Besichtigung einer Spicefarm, weil ich 2013 mit meiner Tochter eine auf Sansibar besucht habe.
Es werden Fahrten zu den Ellefantenbergen und dem Bokor-Nationalpark angeboten.
Kampot ist ein eher ruhiger Ort mit diversen Restaurants am Fluss. Auch gibt es dort bunte, abends beleuchtete Restaurantschiffe und Schiffe, mit denen man den Sonnenuntergang beobachten kann
Morgen wird mich der Bus von hier nach Sihanoukville, dem angesagtesten kambodschanischen Badeort bringen. Die Busfahrt dauert ca. 2 Stunden.
 

Gestern war Sonntag. Das kleine unscheinbare Restaurant hatte zu. Heute versuche ich mal rauszufinden, wer dort solchen Kontakt nach Deutschland hat, dass er "Weißwürste mit süßem Senf" und "Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen" anbietet.

30.01.2017
Aus Vereinfachungsgründen mein Facebook-Posting vom heutigen Tage:
 

Bevor es morgen in der Frühe weiter geht nach Sihanoukville, wollte ich doch noch in Erfahrung bringen, wie es in einer kambodschanischen Kleinstadt, 15 Kilometer vom Golf von Siam und 30 Kilometer von der vietnamesischen Grenze entfernt, also nicht gerade ein Highlight touristischer Attraktionen, zu einer Speisekarte mit "Strammer Max", "German Breakfast", "Weißwürste mit süßem Senf - bavarian", "Schweinebraten mit Rotkohl und Klößen" kommt. Gestern am Sonntag war das kleine... Restaurant das einzige in der Stadt, welches geschlossen hatte -- am siebten Tage aber sollst du ruhen.
Also heute: verspätetes Frühstück gegen 11:30 Uhr. In der Auslage Kuchen, u.a. "Schwarzwälder Kirschtorte".
Ich bestelle Brötchen mit Wurst und Käse. Als ich den Teller sehe, mit den Brötchen (Übersetzung für Nordlichter und Ossis: Schrippen - für Bayern: Semmeln), Bratenaufschnitt, Salami und Käse, wage ich es dann doch die Bedienung zu fragen.
Mit der Antwort hatte ich gerechnet: Der Chef kommt aus Bayern. Wie ich erfahre aus der Stadt mit der höchsten Brauereidichte Deutschlands. Bis auf das bekannte Rauchbier gefällt mir in dieser Stadt eigentlich alles. Fluss, alte Häuser, schöne Biergarten, zünftiges Essen. Loedlak Lukasczyk, Du weißt sicherlich, welche bayrische Stadt ich meine. Ich habe mich dort mit Deinem Mann zwei oder dreimal getroffen und erinnere mich gerne.

Gut gefallen hat mir auch, dass der Kaffee ganz ausgezeichnet schmeckte.....so wie ich es von zu Hause gewohnt bin.
Heute Nachmittag besuche ich das Lokal noch einmal. Es schließt bereits um 17 Uhr, also zu früh zum Abendessen. Aber der Schattengarten ist total klasse und lädt mich zum Lesen ein.

 

 

 
 

 

Manchmal lohnt es sich zu warten, um die Chance zu bekommen, die man eigentlich nicht hat. In den recht unscheinbaren Ort Kampot bin ich gefahren, um mir frz. Kolonialbauten anzusehen und insbesondere um den Sonnenuntergang am Fluss vor den nahen Bergen zu fotografieren. Den Sonnenuntergang kann man auch auf schön geschmückten Schiffen betrachten, die einige Kilometer fahren, um beim Sonnenuntergang einen noch besseren Blick auf die Berge zu haben. Darauf habe ich aber verzichtet.
Die ersten beiden Tage sitze ich enttäuscht vor einem Cafe am Ufer. Ca. 1/2 Stunde vor Sonnenuntergang legen sich Wolken vor die Berge.....und die Sonne.
So auch heute. Den ganzen Tag ist es reichlich sonnig und gegen 16:30 Uhr ziehen wieder  Wolken auf. Ich sitze auf einer Bank am Ufer. Gut, dass ich keine Bootstouren gebucht habe (Bild 1 oben).
Man kann im Prinzip nur ahnen, wo die Sonne sich versteckt (Bild 2).
Es sind nur noch max. 5 Minuten bis zum Untergang....aber was ist das? (Bild 3).
Na sowas! Gefühlte 2 oder 3 Minuten habe ich Zeit, um doch noch die Sonne einzufangen. Klasse, manchmal lohnt das Warten doch (Bild 4+5)
Abendessen verdient!
 
 
 

 

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Das Schönste an diesem Text ist, was Sie daraus machen!

 

 

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© Erhard Krull