Phnom Penh

Zinh-Hotel

Meine recht moderne Unterkunft liegt zentral. 200 Meter sind es bis zum Central Market, 1 KM bis zum Night Market.
Das DZ (ohne Frühstück) kostet 21 Dollar, also in etwa 20 Euro. Zu zweit könnte man den Urlaub erheblich günstiger gestalten, denn der Zimmerpreis ist derselbe.
Zum Fluß Tonle Sap sind es gut 10 Minuten zu Fuß oder entsprechend schneller mit einem Tuk Tuk. Der Fluß wird aus dem gleichnamigen See gespeist. Der Tonle Sap ist der größte See Südostasiens. Dazu demnächst mehr.
Der Fluss fließt hier in den Mekong.

 

 

Kambodscha

Foto: Masagestudio in Phnom Penh, in dem blinde Masseure arbeiten. Derartige Studios gibt es überall in Südostasien. Wer also sich und anderen etwas Gutes tun möchte, lässt sich hin und wieder auch einmal dort massieren.

Auf der Negativliste der der ärmsten Länder der Welt (pro Kopf weniger als  € pro Tag) liegen die ersten 14 Länder allesamt in Afrika. Kambodscha wird an Nr. 25 gelistet.
Kambodscha hat rund 14,5 Millionen Einwohner. Die lebenserwartung liegt 20 Jahre unter der von Mitteleuropäern; im Jahr 2000 waren es noch 25 Jahre. Das Bevölkerungswachstum ist ernorm (2,5%). In Kambodscha leben etwa 650.000 Waisenkinder.
Schon am Ankunftstag fiel mir auf, dass sehr viele Frauen mit Babys auf dem Arm betteln. Aber auch kleine Mädchen (6,7, oder 8 Jahre) sind abends vor den Restaurants und anderen Lokalitäten und betteln. Auffällig sind auch die bettelnden Kriegsopfer. Gleich am ersten Tag ein Mann, dem zwei Beine amputiert waren und ein halber Arm.
Kambodscha zählte bis Anfang der 70iger Jahre zu den reichsten Ländern der Region. Durch die Barbareien der Roten Khmer und die anschließende Besetzung durch Vietnam ist Kambodscha heute eines der ärmsten Länder der Welt. Nur ganz langsam tritt eine Erholungsphase ein.

 

 

Tuk Tuk

Tausende "Tuk-Tuk"- und Motorradfahrer verdienen Geld, indem Sie Touristen für kleines Geld durch die Gegend fahren.
 

 

 

Kambodscha ist meines Wissens auch heute noch das nach Afghanistan am meisten verminte Land der Erde. Weite Teile des Landes sollten nur auf den befestigten Wegen begangen werden. Verstümmelte Menschen sind noch überall im Straßenbild zu finden.
Meinen Bericht über einen Besuch im Landminenmuseum habe ich auf der Seite "Siem Reap" hinterlegt.

 

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© Erhard Krull