Ho Chi Minh Stadt/Saigon

Das Higlight dieses Hotels ist sicherlich die Dachterrasse, auf der ich das gebuchte Frühstück einnehmen kann.
Der Pfeil (unten) zeigt die Straße, in der das Meraki-Hotel liegt. Der Distrikt ist der angesagteste in Ho Chi Minh Stadt (Saigon) und bei Backpackern beliebt, Da in der Straße bis 5 Uhr morgens gefeiert wird, ist dieser Bereich für sehr lärmempfindliche Personen nicht zu empfehlen.
Das Doppelzimmer kostet rund 25 Dollar (24 Euro) und das Frühstück ist im Preis enthalten. Dabei ist es völlig egal, ob das Zimmer von einer Person oder von zweien belegt wird. Es handelt sich um ein Doppelzimmer und man kann aussuchen, ob mit einem Doppelbett oder zwei separaten Betten.
Das Foto habe ich am 03.01.17 auf der Dachterrasse gemacht. Da diese nur in der Frühstückszeit genutzt wird, habe ich hier abends die Terrasse praktisch für mich alleine.
Die Hauptstraße ist sehr laut. Ich bin deshalb froh, eine fensterloses Zimmer bekommen zu haben. Hier höre ich dien nächlichen Lärm nicht.

Toren bereisen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen.
Erich Kästner (1899 – 1974)
Ich bin da wohl eher so ein Zwitter und werde deshalb von Museen und Tavernen berichten ;-)

 

Heute habe ich erst einmal ausgeschlafen und dadurch das Frühstück auf der hoteleigenen Dachterrasse verpasst. Dann habe ich nach einen kleinen Spaziergang im Backpackerviertel kurz vor Sonnenuntergang das Mittagessen eingenommen. Es gab eine von den 500 traditionellen vietnamesischen Gerichten.
Die Dachterrasse, auf der das Frühstück eingenommen wird, habe ich am Abend das erste Mal gesehen. Dort ist nach dem Frühstück keine Bedienung mehr, aber ich glaube, hier werde ich abends mal ein Bier oder ein Glas Wein trinken. Die Terrasse habe ich dann ganz für mich alleine......und vietnamesisches Bier steht gekühlt im Zimmerkühlschrank. Von der Sorte "Tiger" habe ich heute ein Glas probiert. Es war kalt, so wie ich es mag und es schmeckte.

 

Dieses Kabelgewusel findest Du überall.
Es funktioniert!

Beim Überqueren der Straßen kann man schon einen kleinen Kupfernagel in die Hose bekommen. Man muss immer mit gleicher Geschwindigkeit gehen, weder langsamer werden, noch ängstlich schneller.

......Ein wenig Aufmerksamkeit schadet auch nicht.......

 

Sehr viele Leute (Rollerfahrer und Fußgänger)  tragen hier einen Gesichtsschutz, der Mund und Nase abdeckt. Das scheint mir nicht gerade für eine gute Luftqualität in HCMC zu sprechen.

 

Wer wissen möchte, was sich schräg gegenüber des Marktes befindet, dem empfehle ich den Seite "Seeing hands"

Am Fluss ist es fast menschenleer.

Ein Bild gemacht und dann die Kamera weggelegt. Ich fotografiere gerne, aber das bitte nicht. Das Kriegsopfermuseum erinnert an den Vietnamkrieg. Draußen war es für viele noch ganz lustig. Dort stehen Panzer, Flugzeuge, Geschütze und vieles mehr. Auch im Erdgeschoss, wo ich dieses Foto (Unterstützung Nordvietnams durch die damalige DDR) machte, wurde noch gefeixt und gelacht. Auf der Treppe in die erste Etage pfiff eine Frau ein Lied.
Aber dann wurde es ruhig. Bilder von zerr...issenen Leibern, Phosphoropfern, von Opfern des Dioxingiftes Agent Orange. Ein Foto grausamer als das andere. Brennende Hütten und brennende Urwaldgebiete, von Napalm getötete Kinder und Greise. Der Rundgang ist nichts für schwache Nerven. Ein Gi hält 1/3 Körper eines zerfetzten Vietkong triumphierend in die Höhe.
Klar, dieses Museum steht in dem Staat, der den Krieg gewonnen hat. Sehr viele Grausamkeiten der Amerikaner (und vorher Franzosen) wurden dokumentiert. Meistens handelt es sich um Fotos westlicher Kriegsberichterstatter. Das mag etwas einseitig sein, denn diese absolut unmenschliche Brutalität gab es auf beiden Seiten. Unbeschreiblich!
Bis auf ein knutschendes Pärchen war es in den beiden oberen Etagen eine bedrückende Stimmung.
Mich berühren die Bilder stark. Ich habe Pipi in den Augen.
Ich erinnere mich noch gut an die Friedensbewegungen der damaligen Zeit.
Mit der Kriegslüge von Tonkin sind die Amerikaner in diesen Krieg eingetreten. Auch der Irakkrieg begann für die Amerikaner mit einer großen Lüge. Grenada, Afghanistan, Nicaragua, Guantanamo......die USA haben sich um Menschenrechte seit Jahrzehnten (ach was, seit den Indianerkriegen) einen Dreck geschert. Die Doppelmoral der Amis kotzt mich an. Und da passt es ganz gut ins Bild, dass der zukünftige Präsident gerade den Japaner rät, doch selber Atomwaffen zu bauen

 

Foto: Wikipedia
Nachdem ich es gestern mit meinem Stadtbummel etwas übertrieben habe und mir heute mindestens 200 meiner 210 Knochen weh tun, wollte ich mir eine Fischmassage gönnen. Das Massagestudio machte von außen einen guten, sauberen Eindruck.
Im Internet habe ich gelesen, dass diese Form der Fußpflege aus hygienischr Sicht bedenklich ist. Jetzt zögere ich etwas, obwohl die Einrichtung im Netz weitgehend gute Kritiken bekam und nur 1,5 km vom Hotel entfernt liegt. Es muss ja nicht heute sein. Ich habe in Kambodscha und Thailand auch noch Möglichkeiten, das anzutesten

Leute, so wird gebaut! Während oben ein Stockwerk nach das andere gesetzt wird, wird etwas tief eine Fassadenglaselement nach dem anderen eingefügt. Das geht in Windeseile.
Ich kenne da ein 9-stöckiges Haus in Bielefeld, da steht seit 2 Jahren eine Gerüst dran und bisher habe ich einen wirksamen Fortschritt der Baumaßnahme nicht erkennen können.

In 90 Minuten holt mich das Taxi ab und am Nachmittag erreiche ich Phnom Penh.
Dort werde ich morgen oder übermorgen über eines der "Killing Fields" berichten. Die Roten Khmer wollten einen steinzeitlichen kommunistischen Bauernstaat errichten und meinten, dass dafür eigentlich auch 1 Mio. Einwohner reichen. Sie wüteten von 1975 bis 1979 und töteten dabei bis zu 2 Mio. der 8 Mio. Einwohner. Die letzten kämpfenden Einheiten wurden erst vor 20 Jahren vertrieben. Nach Afghanistan ist Kambodscha immer noch das am meisten verminte Land der Welt.
Wer also einiges über dieses Land erfahren möchte: Übermorgen den Link "Phnom Penh" aufrufen!

 

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© Erhard Krull