Seeing hands

Im Projekt „Seeing Hands“ können sich die Kunden von Blinden einfühlsam massieren lassen.
Ich habe mir bei der Vorbereitung auf die Reise verschiedene Einrichtungen vorgemerkt, die im Internet gut bewertet wurden. Es scheint erhebliche Qualitätsunterschiede zu geben. Diese Einrichtungen werde ich hier vorstellen.
Für mich macht es Sinn, mich von Blinden oder sehr stark sehbehinderten Menschen massieren zu lassen, weil diese vom Schicksal schwer getroffenen Menschen damit ihren Lebensunterhalt finanzieren.
Es gibt in Saigon übrigens auch das Restaurant "Noir". Hier wird man in völliger Dunkelheit von Blinden bedient (Dinner in the dark). Das Restaurant gehört zu den 5 am besten bewertesten in Saigon. Falls es nicht zu teuer ist, werde ich auch dieses Restaurant aufsuchen und darüber etwas unter dem Link "Essen in Südostasien" und/oder "Saigon" veröffentlichen.
(29.12.2016)

 

Saigon

 

 

 

Anh Duong

Das Schönste an diesem Text ist, was Sie daraus machen!

 

 

Anh Duong 2

Das Schönste an diesem Text ist, was Sie daraus machen!

 

 

Foto links:
Oben sind die einfachen Massageräume

Im Reiseführer „Lonely Planet“ (sehr empfehlenswert) habe ich von blinden Masseuren erfahren, die ganz in der Nähe des Hotels (10 Minuten zu Fuß) ihrer Tätigkeit nachgehen. Also habe ich auf der weiter enrfernt liegende „Anh Duong“ (vermutlich exklusiver) erst einmal verzichtet und habe in der heißem Mittagszeit eine Massage im klimatisierten Raum genossen. Die blinden Masseure wurden von einer Organisation ausgebildet. Der Raum ist spärlich ausgestattet, aber schön kühl. Vorhänge trennen die Liegen. Ich hatte im Vorfeld von „harten“ Thai-Massagen gehört und die in Vietnam sollen auch nicht mit unseren „Wohlfühlmassagen“ vergleichbar sein. Mein Masseur sprach etwas englisch und ich konnte ihm erklären, dass er bei zwei künstlichen Hüften etwas Vorsicht in diesem Bereich walten lassen sollte.
Die Massage ist gut. Aber clever ist er auch. Er verwickelt mich in ein Gespräch wie ich übernachte. „Und was kostet eine Nacht?“. Dann eine Minute etwas Wortgeplänkel, wo das Hotel liegt und dann die Bitte, ob er ein Trinkgeld bekommen könnte.
Ich habe bewusst diesen Massagesalon aufgesucht, weil ich es wichtig finde, so Menschen mit Handicap zu unterstützen. Auf der Straße werde ich häufig angebettelt und gebe dort nichts. Der Preis für eine Ganzkörpermassage beträgt 80.000 Dong und mit dem Trinkgeld ist es dann eine glatte Zahl (so gut 4 Euro).
Der einfache Betrieb liegt im unscheinbaren Hinterhof eines Hausen. Erst hatte ich das Gefühl, dass dort lediglich ein Mopedparkplatz ist. (In Vietnam ist es leichtes etwas zu essen zu finden, als einen Parkplatz für sein Moped.)
Wer sich für diesen Betrieb interessiert, kann das mit einem Besuch des Marktes schräg gegenüber verbinden.
(04.01.2017)

 

In allen größeren Städen Südostasiens findet ihr Massagestudios, in denen blinde Masseure arbeiten.
Foto: Phnom Penh

Bewertungen, Kritiken usw. findet ihr bei TripAvisor unter der Rubrik Aktivitäten. Das Smartphone gibt die Entfernung vom jeweiligen Standort an und Google maps zeigt den Weg auf.

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© Erhard Krull