Sihanoukville

01.02.2017
Gestern bin ich hier angekommen. Mit dem Hotel und dem Service bin ich echt unzufrieden, aber die kleine Terrasse ist gemütlich. Da ich mich bei den Temperaturen oft im Schatten oder im kühlen Zimmer (Klimaanlage) aufhalte, werde ich das Hotel nicht wechseln. Insbesondere auch, weil ich die Übernachtungen bereits bezahlt habe.

Foto unten:
Diese Art von Humor mag ich. Das Schild steht vor einem mexikanischen Restaurant, ca. 200 Meter oberhalb des zentralen Strandes.

 

Expats

Foto: Baden, bevor die Sonne untergeht. Die Khmer-Frauen baden mit "Ganzkörperkleidung". Zu viel nackte Haut ist in Kambodscha verpöhnt.
Zu den Expats kann ich nach den wenigen Wochen in Südostasien naturgemäß wenig sagen und man muss sicherlich unterscheiden zwischen denen, die in der Niederlassung westlicher Firmen arbeiten und denen, die versuchen hier dauerhaft zu wohnen und Geld zu verdienen und denen, die meinen, mit einer kleinen Rente hier immer noch den Hermann raushängen lassen zu können.
Natürlich gibt es viele Expats, die entweder beruflich erfolgreich sind, oder aber genügend finanziellen Background haben. Aber dann gibt es viel mehr andere. Man erkennt sie. Oft am Geruch oder besser Gestank, wenn sie es auch mit der Körperhygiene nicht mehr so ganau nehmen. Oder man erkennt es an die Zähnen, die, soweit noch vorhanden,  auch schon mal bessere Tage gesehen haben.
Ich komme gerade heute auf die Expats zu sprechen, weil ich ein kleines Frühstücksrestaurant gefunden habe, welches von einem gebürtigen, sehr netten  Niederländer betrieben wird. Er ist körperlich angeschlagen und ein Schild weist darauf hin, dass er eine zusätzliche Kraft sucht. Nur sehr mühsam bewegt er sich mit einem Stock. Er ist sehr dünn, vermutlich krankheitsbedingt.
Eine finanzielle Absicherung wie in Deutschland gibt es nicht. Wer keine Krankenversicherung hat, muss für die Kosten selber aufkommen.
Vor Jahren soll man hier mit 800 € Rente ganz gut über die Runden gekommen sein, aber das wird, gerade in einer touristischen Stadt wie Sihanoukville immer schwieriger. Ein Zimmer mag so 100 oder 120 Euro kosten. Oft soll es noch ein kleines Moped sein. Okay, Kleidung benötigt man bei den durchgängig hohen Temperaturen wenig, aber Essen, Anschaffungen für TV usw., Kosten für (Zahn)arztbesuche.
Bei den Expats handelt es sich meistens um Männer. Schon ein kurzer Blick auf die einschlägigen Blogs genügt um festzustellen, dass es auch noch andere Bereiche gibt, wo sie Geld lassen können. 

 

Crash in der Frühe

Das Hotel gehört eher zu denen, die ich nicht weiter empfehlen kann

 

 

Independance Beach

Die Sonne geht am Independance Beach unter.
Schade ist, dass nur ein kleiner Teil des Strandes frei zugänglich ist. Hotelanlagen erweisen sich in weiten Teilen als Platzhirsche für ihre Gäste.

 

 

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© Erhard Krull