Dar es Salaam

Fischmarkt, Mwenge-Markt oder...........

....Markt der Maler.
Ein schönes Erlebnis!
Man schaut den Künstlern zu. Es sind hunderte, wahrscheinlich tausende Bilder zu bewundern.

(30.08.) Irgendwie passte der heutige Beitrag über die Politikerin Michelle Müntefering haargenau in mein im Vorfeld geplantes Besichtigungsprogramm. Wer sich für den Artikel interessiert: siehe ersten Kommentar zu diesem Beitrag.
Frau Müntefering, warum dieses Rumgeeiere? „Heute würde man es Völkermord nennen“. Meine Güte, vor gut 100 Jahren nahmen sich die Kolonialländer nicht viel. Es gab Völkermorde der Belgier in Belgisch-Kongo, solche der Deutschen in Deutsch-Ostafrika (heute nördl. Teil von Mosambique, Tansania, Burundi und Ruanda), sowie Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) usw. . Die Belgier halten es bis heute bei 8-10 Mio. toten Kongolesen nicht viel anders.
Frau Müntefering, bei der Türkei und dem Genozid an den Armeniern, seid ihr Politiker mit Eurer Wortwahl nicht so pointiert!
Wenn ich ganze Landstriche entvölkere, sei es durch direkte Tötungen oder sei es durch „verbrannte Erde“, wenn hunderttausende wehrlose Ureinwohner abgeschlachtet werden und die Köpfe oder Skelette in deutschen Museen ausgestellt werden, dann war das damals Völkermord und ist auch als solcher zu benennen, basta!
Im Geschichtsunterricht seltsamerweise völlig vernachlässigt.....oder doch begründet vernachlässigt? Vielleicht liegt das ja daran, dass im heutigen Tansania eine kleine zweistellige Anzahl an deutschen Soldaten zu beklagen war. Bis zu 300.000 Morde alleine in Ostafrika und noch mehr im heutigen Namibia sind dann wohl von untergeordneter Bedeutung?
Nach diesem kleinen Aufreger zu einem der heutigen Besichtigungspunkte: Ich wollte mir den deutschen Soldatenfriedhof anschauen, der von den Engländern gepflegt wird. Und dann interessierte mich noch der Friedhof, auf dem die Deutschen begraben sind, die nicht beim Militär waren. Dieser Friedhof liegt direkt nebenan und mein Begleiter Gilman kannte das Loch im Zaun. Normalerweise ist er nicht zu besichtigen. Wir meldeten und an der Pforte zum engl. Friedhof an und man gestattete uns, das Loch im Zaun zu nutzen. Genau so, wie mir erzählt worden war. Aber hier lasse ich mal die Bilder sprechen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Erhard Krull