Arusha, Marangu,  Kilimanjaro

Der Kibo ist der höchste Berg des Kilimajaro, der höchste Berg Afrikas.
Das erste Foto zeigt den Kibo, der bis 1016 "Kaiser-Wilhelm-Spitze" hieß und der höchste Berg Europas war, am 20.08.2012. Ich weiß das noch so genau, weil das mein Geburtstag war und der Berg, der meistens in Wolken liegt, für eine knappe Stunde sein Gesicht zeigte. Mein Geburtstagsgeschenk!
Damals prophezeite ich, dass der Berg in Folge der Klimaerwärmung 2022 schnee- und eisfrei sei. Die Hälfte der Zeit ist vergangen und ich werde ca. am 25.08.2018 überprüfen, ob ich zu pessimistisch oder zu optimistisch war. Ich bin mal gespannt, ob ich die selbe Stelle finde um das Beweisfoto zu machen. 

 

 

Kibo  20.08.2012

Der Kibo, früher "Kaiser-Wilhelm-Spitze" war bis 2016 der höchste Berg Deutschlands. Er liegt im Nordosten Tansanias, ca. 340 KM südlich des Äquators.
Das Bild entstand am 20.08.2012. 
Ich wohnte im Hotel "Kibo" in Marangu, einem Ort am Fuße des Kilimanjaro-Gebietes. Hier beginnt die sog. Coca-Cola-Route, die zur Spitze des Kilimanjaro-Massivs führt. Bis dahin sind es knapp 70 Kilometer anstrendender Fußweg, den ich nicht mehr machen kann. 
Beim Kibo handelt es sich um einen erloschenen Vulkan. Der Krater auf 8895 Meter ist riesig (1,9*2,4 km).
Erstbesteigung 1889
 

 

 

2018 wegen Wolken Kibo nicht gesehen

Das Kilimanjaro-Massiv ist 5895 Meter hoch. Viele Besteigungen des Kibo beginnen in Marangu (Marangu-Route oder "Coca-Cola-Route"). Obwohl der Ort nur gut 2500 Einwohner hat, ist deshalb die Infrastruktur gut. Die größere Stadt Moshi ist 40 km entfernt. Gute Busverbindungen!
Viele der gebührenpflichtigen Besteigungen beginnen hier. Man sollte 4-5 Tage und 2 weitere zur Anpassung an die Höhe einplanen, also insgesamt eine Woche. 
Die Besteigung bietet nur einen geringen Schwierigkeitsgrad. Vorgeschrieben ist jedoch ein heimischer Führer und heimische Träger. 

 

 

Foto: Coffeetour Marangu
Marangu ist ein Dorf mit etwa 2.500 Einwohnern (Schätzung 2005) am Fuße des
Kilimanjaros in Tansania, unweit der Grenze zu Kenia.

Die Bedeutung des Ortes liegt darin, dass sich hier der Hauptzugang für alle Besucher des Kilimanjaro-Nationalparks und das Hauptquartier der Nationalparkverwaltung befinden. Es ist Ausgangspunkt der sog. 68 km langen Marangu-Route (auch Coca-Cola-Route genannt) zum Gipfel des Kibo. Es existieren daher eine gute Infrastruktur und regelmäßige Busverbindungen in die etwa 40 Kilometer entfernte Provinzhauptstadt Moshi.

Ein berühmter Einwohner war Yohani Kinyala Lauwo, Bergführer von Hans Meyer bei der Erstbesteigung des Berges.

 

 

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© Erhard Krull